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Das Leben, ein Roman

Erinnerung an Milan Kundera

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Ein fundierter Einblick in die Texte Kunderas / persönliche Erinnerungen seines Lektors und Freundes Wolfgang Matz »Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« – ein Welterfolg und mit dem braven Soldaten Schwejk wohl der berühmteste Roman der tschechischen Literatur. Trotzdem ist Milan Kundera einer der großen Unbekannten der Weltliteratur: Seit Jahrzehnten trat er nirgends auf, machte keine Lesungen, gab keine Interviews, und diese Verweigerung des Literaturbetriebs war natürlich erst recht Anstoß für Legenden aller Art. Die Tatsachen sind bekannt: Als einer der Protagonisten des Prager Frühlings bekam er nach der russischen Invasion 1968 Publikationsverbot, emigrierte 1975 mit seiner Frau Vera nach Paris und wurde dort zum französischen Schriftsteller. Ein Hedonist in der Falle einer zutiefst politisierten Welt, so nannte er sich selbst, und wer ihn nur als politischen Schriftsteller las, der übersah allzu schnell seine andere Seite als Romancier des »Lachens und Vergessens«. Wolfgang Matz hat Kundera über Jahre begleitet, als Leser, Lektor, Freund. Aus dieser Nähe zeichnet er ein Porträt des Autors und Menschen; erinnert an die großen Werke vom »Buch der lächerlichen Liebe« bis zum »Fest der Bedeutungslosigkeit«, erinnert sich an Begegnungen, Spaziergänge und Gespräche mitten in Paris, das nach Prag zur zweiten Stadt seines Lebens wurde: die Wiederbegegnung mit einem Jahrhundertautor.

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Das Leben, ein Roman, Wolfgang Matz

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Das Leben, ein Roman
Untertitel
Erinnerung an Milan Kundera
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Wolfgang Matz
Einband
Hardcover
Seitenzahl
142
ISBN13
9783835361454
Reihe
Beschreibung
Ein fundierter Einblick in die Texte Kunderas / persönliche Erinnerungen seines Lektors und Freundes Wolfgang Matz »Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« – ein Welterfolg und mit dem braven Soldaten Schwejk wohl der berühmteste Roman der tschechischen Literatur. Trotzdem ist Milan Kundera einer der großen Unbekannten der Weltliteratur: Seit Jahrzehnten trat er nirgends auf, machte keine Lesungen, gab keine Interviews, und diese Verweigerung des Literaturbetriebs war natürlich erst recht Anstoß für Legenden aller Art. Die Tatsachen sind bekannt: Als einer der Protagonisten des Prager Frühlings bekam er nach der russischen Invasion 1968 Publikationsverbot, emigrierte 1975 mit seiner Frau Vera nach Paris und wurde dort zum französischen Schriftsteller. Ein Hedonist in der Falle einer zutiefst politisierten Welt, so nannte er sich selbst, und wer ihn nur als politischen Schriftsteller las, der übersah allzu schnell seine andere Seite als Romancier des »Lachens und Vergessens«. Wolfgang Matz hat Kundera über Jahre begleitet, als Leser, Lektor, Freund. Aus dieser Nähe zeichnet er ein Porträt des Autors und Menschen; erinnert an die großen Werke vom »Buch der lächerlichen Liebe« bis zum »Fest der Bedeutungslosigkeit«, erinnert sich an Begegnungen, Spaziergänge und Gespräche mitten in Paris, das nach Prag zur zweiten Stadt seines Lebens wurde: die Wiederbegegnung mit einem Jahrhundertautor.