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„Gegenmacht in kleinen Kernen organisieren“

Zur linken Militanz der Revolutionären Zellen in (West-)Berlin

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Die Revolutionären Zellen agierten zwischen 1973 und 1993 im Spannungsfeld von Stadtguerilla, linker Szene und sozialen Bewegungen. Aktivist:innen führten unter diesem Namen Sprengstoffanschläge und Knieschussattentate durch, verteilten gefälschte Fahrscheine oder gaben eine eigene Zeitung heraus. Manche beteiligten sich an transnationalen Aktionen wie der Flugzeugentführung nach Entebbe. Am Beispiel von West-Berlin zeigt Anna Greithanner, dass sich hinter dem Kürzel „RZ“ ganz unterschiedliche Personenkreise, Militanzkonzepte und auch Mythen verbargen. Anhand von Archivquellen, Szene-Publikationen und Zeitzeugengesprächen zeichnet sie ein Panorama militanter Politik jenseits der RAF. Das Buch plädiert dafür, linke Militanz mit all ihren Widersprüchen als Teil der bundesdeutschen Protestgeschichte zu begreifen.

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„Gegenmacht in kleinen Kernen organisieren“, Anna Greithanner

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback)
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Titel
„Gegenmacht in kleinen Kernen organisieren“
Untertitel
Zur linken Militanz der Revolutionären Zellen in (West-)Berlin
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anna Greithanner
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
Seitenzahl
444
ISBN13
9783991361381
Reihe
Beschreibung
Die Revolutionären Zellen agierten zwischen 1973 und 1993 im Spannungsfeld von Stadtguerilla, linker Szene und sozialen Bewegungen. Aktivist:innen führten unter diesem Namen Sprengstoffanschläge und Knieschussattentate durch, verteilten gefälschte Fahrscheine oder gaben eine eigene Zeitung heraus. Manche beteiligten sich an transnationalen Aktionen wie der Flugzeugentführung nach Entebbe. Am Beispiel von West-Berlin zeigt Anna Greithanner, dass sich hinter dem Kürzel „RZ“ ganz unterschiedliche Personenkreise, Militanzkonzepte und auch Mythen verbargen. Anhand von Archivquellen, Szene-Publikationen und Zeitzeugengesprächen zeichnet sie ein Panorama militanter Politik jenseits der RAF. Das Buch plädiert dafür, linke Militanz mit all ihren Widersprüchen als Teil der bundesdeutschen Protestgeschichte zu begreifen.