Bookbot

Spektrum MINT 4/2026 - Quantencomputing

Anspruchsvolle Anwendungen rücken in Reichweite

Autor*innen

  • Autorenkollektiv

Mehr zum Buch

Liebe Leserinnen und Leser, einige Medien sprachen bereits vom Sputnik-Moment der Quantenphysik: Im Oktober 2019 verkündete Google, ihr Quantenchip »Sycamore« habe erstmals eine Aufgabe schneller gelöst als ein klassischer Rechner. Das sei der Nachweis der Quantenüberlegenheit. Doch es dauerte nicht lange, da fanden Wissenschaftler einen Weg, die gleiche Berechnung in ein paar Stunden mit normalen Prozessoren durchzuführen. War also alles nur heiße Luft. In diesem speziellen Fall könnte man sagen: Ja! Und dennoch sind Expertinnen und Experten davon überzeugt, dass es eines Tages Quantencomputer geben wird, die nützliche Berechnungen schneller ausführen können als Supercomputer. Unsere Titelgeschichte zeigt: Die Zahl derjenigen, die diesen Tag innerhalb der nächsten zehn Jahre kommen sehen, wächst. Das liegt vor allem daran, dass zuletzt etliche entscheidende Fortschritte gemacht wurden – und das in zunehmender Geschwindigkeit. Forschungsteams haben die Fehleranfälligkeit der Quantensysteme, das entscheidende Nadelöhr für universelle Berechnungen, drastisch verringern können. Selbst wenn der Weg zu einer vollständigen Fehlertoleranz kein einfacher sein wird – aus den vagen Versprechen sind konkrete Entwicklungsziele geworden. Der eigentliche Sputnik-Moment rückt damit in greifbare Nähe. Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen Katharina Menne, Spektrum der Wissenschaft.

Buchkauf

Spektrum MINT 4/2026 - Quantencomputing, Autorenkollektiv

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Spektrum MINT 4/2026 - Quantencomputing
Untertitel
Anspruchsvolle Anwendungen rücken in Reichweite
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Autorenkollektiv
Erscheinungsdatum
2026
Seitenzahl
84
ISBN13
9783690410663
Reihe
Beschreibung
Liebe Leserinnen und Leser, einige Medien sprachen bereits vom Sputnik-Moment der Quantenphysik: Im Oktober 2019 verkündete Google, ihr Quantenchip »Sycamore« habe erstmals eine Aufgabe schneller gelöst als ein klassischer Rechner. Das sei der Nachweis der Quantenüberlegenheit. Doch es dauerte nicht lange, da fanden Wissenschaftler einen Weg, die gleiche Berechnung in ein paar Stunden mit normalen Prozessoren durchzuführen. War also alles nur heiße Luft. In diesem speziellen Fall könnte man sagen: Ja! Und dennoch sind Expertinnen und Experten davon überzeugt, dass es eines Tages Quantencomputer geben wird, die nützliche Berechnungen schneller ausführen können als Supercomputer. Unsere Titelgeschichte zeigt: Die Zahl derjenigen, die diesen Tag innerhalb der nächsten zehn Jahre kommen sehen, wächst. Das liegt vor allem daran, dass zuletzt etliche entscheidende Fortschritte gemacht wurden – und das in zunehmender Geschwindigkeit. Forschungsteams haben die Fehleranfälligkeit der Quantensysteme, das entscheidende Nadelöhr für universelle Berechnungen, drastisch verringern können. Selbst wenn der Weg zu einer vollständigen Fehlertoleranz kein einfacher sein wird – aus den vagen Versprechen sind konkrete Entwicklungsziele geworden. Der eigentliche Sputnik-Moment rückt damit in greifbare Nähe. Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen Katharina Menne, Spektrum der Wissenschaft.