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Als Mascha Kaléko mit ihrer Familie nach Berlin zieht, ist sie bereits elf Jahre alt. Und doch wird die Stadt für sie zur »Geburtsstadt «: Hier emanzipiert sie sich von ihrer jüdisch-orthodoxen Familie, hier debütiert sie als Dichterin. Ihre allerersten Gedichte verfasst sie auf Berlinerisch, die dann folgenden immerhin in »Berliner Schnauze«: schnoddrig, witzig-melancholisch und den Alltag der einfachen Menschen porträtierend. Nikola Herweg, die am Deutschen Literaturarchiv Marbach den Nachlass von Mascha Kaléko betreut, erzählt von der Dichterin und ihrem Heimat- und Sehnsuchtsort Berlin. Sie sucht die Stationen der jungen Kaléko in der Metropole auf, die Stätten ihrer »paar leuchtenden Jahre«, nimmt jedoch auch das nach Kalékos Flucht ins US-amerikanische Exil ambivalente Verhältnis zu »ihrer« Stadt in den Blick.
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»Berlin, wo bliebst Du?«, Nikola Herweg
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2026
- Einband
- (Paperback)
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- Titel
- »Berlin, wo bliebst Du?«
- Untertitel
- Mascha Kaléko (1907–1975) und Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Nikola Herweg
- Erscheinungsdatum
- 2026
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 32
- ISBN13
- 9783969821275
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Biografien, Literaturwissenschaft, Berlin, Juden, Exil
- Beschreibung
- Als Mascha Kaléko mit ihrer Familie nach Berlin zieht, ist sie bereits elf Jahre alt. Und doch wird die Stadt für sie zur »Geburtsstadt «: Hier emanzipiert sie sich von ihrer jüdisch-orthodoxen Familie, hier debütiert sie als Dichterin. Ihre allerersten Gedichte verfasst sie auf Berlinerisch, die dann folgenden immerhin in »Berliner Schnauze«: schnoddrig, witzig-melancholisch und den Alltag der einfachen Menschen porträtierend. Nikola Herweg, die am Deutschen Literaturarchiv Marbach den Nachlass von Mascha Kaléko betreut, erzählt von der Dichterin und ihrem Heimat- und Sehnsuchtsort Berlin. Sie sucht die Stationen der jungen Kaléko in der Metropole auf, die Stätten ihrer »paar leuchtenden Jahre«, nimmt jedoch auch das nach Kalékos Flucht ins US-amerikanische Exil ambivalente Verhältnis zu »ihrer« Stadt in den Blick.