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- 261 Seiten
- 10 Lesestunden
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Eine Italienreise führt den Künstler Franz Zborowsky von Wien über Mailand und Parma nach Rom. In einer einsamen Hotelnacht wird er von seiner traumatischen Vergangenheit heimgesucht: Erinnerungen an das alte Wien, den Spanischen Bürgerkrieg, das KZ Mauthausen und seine Desertion zu Titos Partisanen kommen zurück. Nach dem Krieg kehrt er in ein zerstörtes Wien zurück, das von Orson Welles und „Der dritte Mann“ geprägt ist. Der Frieden, den er findet, ist trügerisch, denn er trägt den Verlust seiner großen Liebe mit sich. Zehn Jahre später begibt sich Zborowsky auf die Suche nach einem verschwundenen Freund und einer verlorenen Zeit. Ulrich Bechers Roman, der 1955 spielt, kritisiert die Nachkriegsgeneration und deren Bemühungen, sich in einer neuen Normalität einzurichten, während er die dunkle Vergangenheit Österreichs thematisiert. Becher beleuchtet die neuen Allianzen zwischen Tätern und Verfolgten und kritisiert die Hexenjagd gegen Atomgegner. Die innovative Erzähltechnik und die surrealen Bilder des Neorealismus verleihen dem Werk eine filmische Qualität. Bechers Debüt brachte der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur internationale Beachtung und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
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Kurz nach vier, Ulrich Becher, Christoph Haacker
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2012
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 10,49
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Kurz nach vier
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Ulrich Becher, Christoph Haacker
- Verlag
- Arco
- Erscheinungsdatum
- 2012
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 261
- ISBN10
- 3938375450
- ISBN13
- 9783938375457
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik
- Beschreibung
- Eine Italienreise führt den Künstler Franz Zborowsky von Wien über Mailand und Parma nach Rom. In einer einsamen Hotelnacht wird er von seiner traumatischen Vergangenheit heimgesucht: Erinnerungen an das alte Wien, den Spanischen Bürgerkrieg, das KZ Mauthausen und seine Desertion zu Titos Partisanen kommen zurück. Nach dem Krieg kehrt er in ein zerstörtes Wien zurück, das von Orson Welles und „Der dritte Mann“ geprägt ist. Der Frieden, den er findet, ist trügerisch, denn er trägt den Verlust seiner großen Liebe mit sich. Zehn Jahre später begibt sich Zborowsky auf die Suche nach einem verschwundenen Freund und einer verlorenen Zeit. Ulrich Bechers Roman, der 1955 spielt, kritisiert die Nachkriegsgeneration und deren Bemühungen, sich in einer neuen Normalität einzurichten, während er die dunkle Vergangenheit Österreichs thematisiert. Becher beleuchtet die neuen Allianzen zwischen Tätern und Verfolgten und kritisiert die Hexenjagd gegen Atomgegner. Die innovative Erzähltechnik und die surrealen Bilder des Neorealismus verleihen dem Werk eine filmische Qualität. Bechers Debüt brachte der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur internationale Beachtung und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.



