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Polen

Polska. Architektura

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Bis November 1918 war Polen unter drei Mächten aufgeteilt, was die historische Vielfalt der polnischen Gebiete prägte, die bis heute in der Architektur sichtbar ist. Trotz des temporären Verlusts der staatlichen Unabhängigkeit existierte eine durchgehende polnische Architektur, ähnlich der Literatur und Kunst. Junge Polen studierten Architektur in Städten wie Wien, Graz und St. Petersburg, was die Umsetzung ihres Wissens beeinflusste. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die polnische Architektur vom historisierenden Ornament des 19. Jahrhunderts geprägt. Der Jugendstil fand nur einen moderaten Widerhall, vor allem in Kunstgewerbe, Buchkunst, Grafik und Malerei. Eine erste Moderne, die sich von den Formen des Jugendstils befreite, zeigte ein kreatives, vereinfachtes Echo historischer Stile wie Renaissance und Barock. Der großstädtische Raum füllte sich mit eleganten Bauten wie Banken, Theatern und Amtshäusern. Diese frühe Moderne war der letzte Architekturstil im dreigeteilten Polen, der lokale Unterschiede in Städten wie Warschau, dem modern gestalteten Stadtzentrum von Posen und Lemberg sichtbar machte. Das Buch veranschaulicht chronologisch die Entwicklung der Architektur in Polen im 20. Jahrhundert.

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Polen, Adolph Stiller

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Titel
Polen
Untertitel
Polska. Architektura
Autor*innen
Adolph Stiller
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
167
ISBN10
3702506004
ISBN13
9783702506001
Reihe
Beschreibung
Bis November 1918 war Polen unter drei Mächten aufgeteilt, was die historische Vielfalt der polnischen Gebiete prägte, die bis heute in der Architektur sichtbar ist. Trotz des temporären Verlusts der staatlichen Unabhängigkeit existierte eine durchgehende polnische Architektur, ähnlich der Literatur und Kunst. Junge Polen studierten Architektur in Städten wie Wien, Graz und St. Petersburg, was die Umsetzung ihres Wissens beeinflusste. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die polnische Architektur vom historisierenden Ornament des 19. Jahrhunderts geprägt. Der Jugendstil fand nur einen moderaten Widerhall, vor allem in Kunstgewerbe, Buchkunst, Grafik und Malerei. Eine erste Moderne, die sich von den Formen des Jugendstils befreite, zeigte ein kreatives, vereinfachtes Echo historischer Stile wie Renaissance und Barock. Der großstädtische Raum füllte sich mit eleganten Bauten wie Banken, Theatern und Amtshäusern. Diese frühe Moderne war der letzte Architekturstil im dreigeteilten Polen, der lokale Unterschiede in Städten wie Warschau, dem modern gestalteten Stadtzentrum von Posen und Lemberg sichtbar machte. Das Buch veranschaulicht chronologisch die Entwicklung der Architektur in Polen im 20. Jahrhundert.