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Sherlock Holmes und der Energie-Anarchist

12 physikalische Rätsel brillant gelöst

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"Eigentlich sind Physiker ja Detektive" – so könnte man Colin Bruces neues Werk beschreiben, in dem Sherlock Holmes, die berühmteste aller Spürnasen, mit ungewöhnlichen Fällen konfrontiert wird. Bruce verknüpft die scharfsinnige Deduktion des Detektivs mit physikalischen Phänomenen und zeigt, dass Wissenschaftler nicht immer auf komplizierte Geräte angewiesen sind. Die Idee ist, physikalische Erkenntnisse auf unterhaltsame Weise im Krimigenre zu präsentieren. Holmes' Fälle sind tief in naturwissenschaftlichen Abstraktionen verwurzelt: Ein Einbruch in ein Naturkundemuseum führt zu Alphastrahlen, und mysteriöse Todesfälle stehen im Zusammenhang mit der Quantenmechanik. Bruce lässt Schrödingers Katze auftreten und thematisiert, warum Geheimbotschaften nicht schneller als Licht sein können. Trotz liebevoll gestalteter Figuren erreicht Bruce nicht ganz den Stil von Arthur Conan Doyle; die physikalischen Erklärungen sind oft komplex und erfordern mehrfache Durchlesungen. Manchmal wäre eine einfachere Darstellung wünschenswert gewesen. Die Konstruktion der Geschichten wirkt gelegentlich etwas gezwungen, da die Physik im Vordergrund steht. Dennoch ist das Buch außergewöhnlich und bietet Physikinteressierten unterhaltsame Lektüre, ideal für gemütliche Abende am Kamin. Lehrer können mit diesen Geschichten ihre Schüler auf kommende Themen einstimmen.

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Sherlock Holmes und der Energie-Anarchist, Colin Bruce

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Hardcover)
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Titel
Sherlock Holmes und der Energie-Anarchist
Untertitel
12 physikalische Rätsel brillant gelöst
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Colin Bruce
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Hardcover
Seitenzahl
288
ISBN10
3764358343
ISBN13
9783764358341
Reihe
Beschreibung
"Eigentlich sind Physiker ja Detektive" – so könnte man Colin Bruces neues Werk beschreiben, in dem Sherlock Holmes, die berühmteste aller Spürnasen, mit ungewöhnlichen Fällen konfrontiert wird. Bruce verknüpft die scharfsinnige Deduktion des Detektivs mit physikalischen Phänomenen und zeigt, dass Wissenschaftler nicht immer auf komplizierte Geräte angewiesen sind. Die Idee ist, physikalische Erkenntnisse auf unterhaltsame Weise im Krimigenre zu präsentieren. Holmes' Fälle sind tief in naturwissenschaftlichen Abstraktionen verwurzelt: Ein Einbruch in ein Naturkundemuseum führt zu Alphastrahlen, und mysteriöse Todesfälle stehen im Zusammenhang mit der Quantenmechanik. Bruce lässt Schrödingers Katze auftreten und thematisiert, warum Geheimbotschaften nicht schneller als Licht sein können. Trotz liebevoll gestalteter Figuren erreicht Bruce nicht ganz den Stil von Arthur Conan Doyle; die physikalischen Erklärungen sind oft komplex und erfordern mehrfache Durchlesungen. Manchmal wäre eine einfachere Darstellung wünschenswert gewesen. Die Konstruktion der Geschichten wirkt gelegentlich etwas gezwungen, da die Physik im Vordergrund steht. Dennoch ist das Buch außergewöhnlich und bietet Physikinteressierten unterhaltsame Lektüre, ideal für gemütliche Abende am Kamin. Lehrer können mit diesen Geschichten ihre Schüler auf kommende Themen einstimmen.