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Bis der Geschmack euch scheidet

(Ziel-)Gruppen und ihre Open Choice-Strategien

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Was ist der Mensch als Kollektivwesen? Und wie setzt sich eine komplexe Gesellschaft zusammen? Diese Frage beschäftigt – aus unterschiedlichem Blickwinkel – Marketing und Soziologie gleichermaßen intensiv. In luxurierenden Möglichkeitsgesellschaften ist (fast) alles gegeben – nur nicht eine von außen definierte, stabilisierende Ordnung als verläßliche Leitlinie für Individuen und Unternehmen, denn längst verloren die „klassischen“ soziodemografischen und psychografischen Kriterien ihre Erklärungskraft. Statt dessen formieren sich Individuen entlang der Prinzipien einer selbst erzeugten Ordnung gleichsam „von innen heraus“ zu (Ziel-) Gruppen. Diese Gruppenbildung wird von der impliziten Strategie beeinflußt, wie Menschen ihre Umgebung decodieren, Wahlakte treffen und sich (in ihrem Leben) einrichten. Die Gesellschaft differenziert sich so über unterschiedliche Grade der Individualisierung und die damit einhergehende Bewältigung von Multioptionalität. Ausgehend von der Ästhetikwahrnehmung in der Wohnungseinrichtung werden in einem konsequent bildgestützten, empirischen Procedere acht „Open Choice-Strategien“ als tiefenstrukturelle Muster herausgearbeitet, welche (nicht nur) alltagsästhetische Wahlakte thematisieren. „Open Choice-Strategien“ erklären das Kundenverhalten, die Herausbildung von nach wie vor existenten Großgruppen sowie, in Relation zueinander, die Struktur der Gesellschaft.

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Bis der Geschmack euch scheidet, Monika Kritzmöller

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Paperback)
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Titel
Bis der Geschmack euch scheidet
Untertitel
(Ziel-)Gruppen und ihre Open Choice-Strategien
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
480
ISBN10
3936853002
ISBN13
9783936853001
Reihe
Beschreibung
Was ist der Mensch als Kollektivwesen? Und wie setzt sich eine komplexe Gesellschaft zusammen? Diese Frage beschäftigt – aus unterschiedlichem Blickwinkel – Marketing und Soziologie gleichermaßen intensiv. In luxurierenden Möglichkeitsgesellschaften ist (fast) alles gegeben – nur nicht eine von außen definierte, stabilisierende Ordnung als verläßliche Leitlinie für Individuen und Unternehmen, denn längst verloren die „klassischen“ soziodemografischen und psychografischen Kriterien ihre Erklärungskraft. Statt dessen formieren sich Individuen entlang der Prinzipien einer selbst erzeugten Ordnung gleichsam „von innen heraus“ zu (Ziel-) Gruppen. Diese Gruppenbildung wird von der impliziten Strategie beeinflußt, wie Menschen ihre Umgebung decodieren, Wahlakte treffen und sich (in ihrem Leben) einrichten. Die Gesellschaft differenziert sich so über unterschiedliche Grade der Individualisierung und die damit einhergehende Bewältigung von Multioptionalität. Ausgehend von der Ästhetikwahrnehmung in der Wohnungseinrichtung werden in einem konsequent bildgestützten, empirischen Procedere acht „Open Choice-Strategien“ als tiefenstrukturelle Muster herausgearbeitet, welche (nicht nur) alltagsästhetische Wahlakte thematisieren. „Open Choice-Strategien“ erklären das Kundenverhalten, die Herausbildung von nach wie vor existenten Großgruppen sowie, in Relation zueinander, die Struktur der Gesellschaft.