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Gewalt gegen Männer

Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland

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Gewalt gegen Männer und Jungen manifestiert sich in verschiedenen Lebensbereichen wie auf der Straße, in Schulen, am Arbeitsplatz, im Militär, während Kriegen und im häuslichen Umfeld. Diese Gewalt tritt in körperlicher, psychischer und sexualisierter Form auf und ist so verbreitet, dass sie oft nicht wahrgenommen wird. Sie folgt nicht den klassischen Täter-Opfer-Schemata, da Gewalt nicht nur überwiegend von Männern ausgeübt, sondern auch vorwiegend Männer trifft. Die Fokussierung auf männliche Täter lässt männliche Opfer oft in den Hintergrund treten. Viele Männer und Jungen identifizieren sich mit dem Bild eines „echten Mannes“ oder „echten Jungen“, wodurch erlebte Gewalt als Normalität wahrgenommen wird. Basierend auf der ersten deutschen Pilotstudie zu Gewalt gegen Männer bieten die Autoren einen Überblick über die Erfahrungen von Männern in Deutschland, sowohl als Erwachsene als auch als Kinder und Jugendliche. Themen wie Krieg, Vertreibung und Militärgewalt werden ebenfalls behandelt. Durch Interviews und Fallgeschichten werden die Ergebnisse anschaulich gemacht. Diese umfassende Studie beleuchtet erstmals das Thema und bietet einen Überblick über bestehende Forschungslücken sowie Handlungsbedarf für Politik, Forschung und Unterstützung für männliche Gewaltopfer.

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Gewalt gegen Männer, Ludger Jungnitz

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Gewalt gegen Männer
Untertitel
Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ludger Jungnitz
Verlag
Budrich
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
307
ISBN10
3866490097
ISBN13
9783866490093
Reihe
Beschreibung
Gewalt gegen Männer und Jungen manifestiert sich in verschiedenen Lebensbereichen wie auf der Straße, in Schulen, am Arbeitsplatz, im Militär, während Kriegen und im häuslichen Umfeld. Diese Gewalt tritt in körperlicher, psychischer und sexualisierter Form auf und ist so verbreitet, dass sie oft nicht wahrgenommen wird. Sie folgt nicht den klassischen Täter-Opfer-Schemata, da Gewalt nicht nur überwiegend von Männern ausgeübt, sondern auch vorwiegend Männer trifft. Die Fokussierung auf männliche Täter lässt männliche Opfer oft in den Hintergrund treten. Viele Männer und Jungen identifizieren sich mit dem Bild eines „echten Mannes“ oder „echten Jungen“, wodurch erlebte Gewalt als Normalität wahrgenommen wird. Basierend auf der ersten deutschen Pilotstudie zu Gewalt gegen Männer bieten die Autoren einen Überblick über die Erfahrungen von Männern in Deutschland, sowohl als Erwachsene als auch als Kinder und Jugendliche. Themen wie Krieg, Vertreibung und Militärgewalt werden ebenfalls behandelt. Durch Interviews und Fallgeschichten werden die Ergebnisse anschaulich gemacht. Diese umfassende Studie beleuchtet erstmals das Thema und bietet einen Überblick über bestehende Forschungslücken sowie Handlungsbedarf für Politik, Forschung und Unterstützung für männliche Gewaltopfer.