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Der vergällte Alltag

zur Streitkultur im 18. Jahrhundert

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  • 317 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Streit ist keine temporäre Erscheinung. Er begegnet allerorten und zu jeder Zeit. Deshalb kann es kaum überraschen, dass auch die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts konfliktträchtig und konfliktbereit war. Sie war aber auch konsensfähig. Die Konfliktlösungswege waren vielgestaltig, der Gang vor Gericht gehörte häufig dazu. Julia Haack schlägt in ihrer Studie einen Bogen vom Streit in der Ehe über Nachbarschaftsauseinandersetzungen und Beleidigungen bis zu Konflikten um das Erbe. Im Fokus stehen dabei die Streitgegenstände, die Konfliktparteien, ihre Beweggründe sowie der Streitverlauf. Das Buch macht allgemeingültige Aussagen über die Streitkultur des 18. Jahrhunderts und hält im Ergebnis fest, dass es weder regionale noch zeitliche noch konfessionelle Unterschiede im Streitverhalten gegeben hat.

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Der vergällte Alltag, Julia Haack

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover)
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Titel
Der vergällte Alltag
Untertitel
zur Streitkultur im 18. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Julia Haack
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Seitenzahl
317
ISBN10
3412201472
ISBN13
9783412201470
Reihe
Beschreibung
Streit ist keine temporäre Erscheinung. Er begegnet allerorten und zu jeder Zeit. Deshalb kann es kaum überraschen, dass auch die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts konfliktträchtig und konfliktbereit war. Sie war aber auch konsensfähig. Die Konfliktlösungswege waren vielgestaltig, der Gang vor Gericht gehörte häufig dazu. Julia Haack schlägt in ihrer Studie einen Bogen vom Streit in der Ehe über Nachbarschaftsauseinandersetzungen und Beleidigungen bis zu Konflikten um das Erbe. Im Fokus stehen dabei die Streitgegenstände, die Konfliktparteien, ihre Beweggründe sowie der Streitverlauf. Das Buch macht allgemeingültige Aussagen über die Streitkultur des 18. Jahrhunderts und hält im Ergebnis fest, dass es weder regionale noch zeitliche noch konfessionelle Unterschiede im Streitverhalten gegeben hat.