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Meilensteine

ein Leben im Widerstand

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Vor uns entfaltet sich ein Stück unbekannter Geschichte der Bundesrepublik, geprägt von Marianne Semnets Leben, das im Faschismus beginnt und von Widerstand gegen ihn gezeichnet ist. Ihre Familie, Teil der Arbeiterbewegung, leidet unter Verfolgung, Haft und Tod aufgrund ihrer Opposition gegen den NS-Staat. Diese Erfahrungen formen ihre Grundüberzeugungen: die Notwendigkeit humaner Solidarität, die Ablehnung totalitärer Gesellschaften und der Wunsch nach einer demokratischen, sozialistischen Gesellschaft mit gleichen Chancen für alle Bürger. Ihr Leben widmet sie diesen Prinzipien, oft bis zur Selbstaufopferung. Nach dem Krieg ist sie Mitbegründerin der FDJ und wird später Mitglied der Kommunistischen Partei. Das Verbot dieser Organisationen zwingt sie in die illegale Arbeit und ins Gefängnis. Trotz der Repressionen bleibt sie aktiv in der DKP, bis sie sich von der Partei aufgrund undemokratischer Strukturen entfremdet. Dennoch gibt sie nicht auf und findet in der Friedensbewegung und der DFU neue Wege, sich gewerkschaftlich zu engagieren. Angesichts des Wiederauflebens rechtsradikaler Kräfte mobilisiert sie junge Menschen, um auf die Gefahren des Neofaschismus aufmerksam zu machen. Für ihren Einsatz erhält sie 2007 die Bürgermedaille der Stadt Osnabrück. Ihr Leben und Engagement bieten Orientierung und Inspiration für heutige Generationen.

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Meilensteine, Marianne Semnet

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Meilensteine
Untertitel
ein Leben im Widerstand
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marianne Semnet
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
266
ISBN10
3866851847
ISBN13
9783866851849
Reihe
Beschreibung
Vor uns entfaltet sich ein Stück unbekannter Geschichte der Bundesrepublik, geprägt von Marianne Semnets Leben, das im Faschismus beginnt und von Widerstand gegen ihn gezeichnet ist. Ihre Familie, Teil der Arbeiterbewegung, leidet unter Verfolgung, Haft und Tod aufgrund ihrer Opposition gegen den NS-Staat. Diese Erfahrungen formen ihre Grundüberzeugungen: die Notwendigkeit humaner Solidarität, die Ablehnung totalitärer Gesellschaften und der Wunsch nach einer demokratischen, sozialistischen Gesellschaft mit gleichen Chancen für alle Bürger. Ihr Leben widmet sie diesen Prinzipien, oft bis zur Selbstaufopferung. Nach dem Krieg ist sie Mitbegründerin der FDJ und wird später Mitglied der Kommunistischen Partei. Das Verbot dieser Organisationen zwingt sie in die illegale Arbeit und ins Gefängnis. Trotz der Repressionen bleibt sie aktiv in der DKP, bis sie sich von der Partei aufgrund undemokratischer Strukturen entfremdet. Dennoch gibt sie nicht auf und findet in der Friedensbewegung und der DFU neue Wege, sich gewerkschaftlich zu engagieren. Angesichts des Wiederauflebens rechtsradikaler Kräfte mobilisiert sie junge Menschen, um auf die Gefahren des Neofaschismus aufmerksam zu machen. Für ihren Einsatz erhält sie 2007 die Bürgermedaille der Stadt Osnabrück. Ihr Leben und Engagement bieten Orientierung und Inspiration für heutige Generationen.