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Erzählungen

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  • 141 Seiten
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Berührend und unsentimental, kraftvoll und schön sind die Geschichten von Alfred Goubran, die ein Leben im kleinstädtischen Milieu beleuchten. Dieser unbenannte Ort, oft detailliert beschrieben, könnte auch ein Ort der Erinnerung sein, bevölkert von skurrilen, eigensinnigen Typen – Künstlern, Gescheiterten und Bohemiens, die an diesem Milieu zugrunde gehen oder sich langsam einfügen. Die Erzählungen thematisieren Scheitern, Aufbegehren und gelungene Ausbrüche. Sie sind Lebensbeschreibungen im besten Sinne, die dem Leser nach und nach eine eigene Welt eröffnen. Goubrans Prosa entfaltet ihre Wucht durch präzise Beschreibungen und bildmächtige Sprache, die nie ins Gleichnishafte abgleitet, sondern ins Offene weist. Hier wird spürbar, dass die Absicht dieser Erzählungen nicht darin besteht, das Leben zu vermitteln, sondern es zu fassen und diese kleine Welt im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Welt und Gegenwelt, Ort und Unort, Spiel und Ernst – in seiner schlanken Prosa webt Goubran einen Teppich des Lebens. Diese Erzählungen sind schön und schnörkellos und hinterlassen ein tiefes, treffendes Gefühl. Goubrans einzigartige Erzählungen verstören und bedrücken, während sie gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Sie zeigen auf witzige Weise Zusammenhänge zwischen Mikro-Ökonomie, Habitus und Glücksvorstellungen.

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Ort, Alfred Goubran

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Titel
Ort
Untertitel
Erzählungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Alfred Goubran
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
141
ISBN10
3992000117
ISBN13
9783992000111
Reihe
Beschreibung
Berührend und unsentimental, kraftvoll und schön sind die Geschichten von Alfred Goubran, die ein Leben im kleinstädtischen Milieu beleuchten. Dieser unbenannte Ort, oft detailliert beschrieben, könnte auch ein Ort der Erinnerung sein, bevölkert von skurrilen, eigensinnigen Typen – Künstlern, Gescheiterten und Bohemiens, die an diesem Milieu zugrunde gehen oder sich langsam einfügen. Die Erzählungen thematisieren Scheitern, Aufbegehren und gelungene Ausbrüche. Sie sind Lebensbeschreibungen im besten Sinne, die dem Leser nach und nach eine eigene Welt eröffnen. Goubrans Prosa entfaltet ihre Wucht durch präzise Beschreibungen und bildmächtige Sprache, die nie ins Gleichnishafte abgleitet, sondern ins Offene weist. Hier wird spürbar, dass die Absicht dieser Erzählungen nicht darin besteht, das Leben zu vermitteln, sondern es zu fassen und diese kleine Welt im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Welt und Gegenwelt, Ort und Unort, Spiel und Ernst – in seiner schlanken Prosa webt Goubran einen Teppich des Lebens. Diese Erzählungen sind schön und schnörkellos und hinterlassen ein tiefes, treffendes Gefühl. Goubrans einzigartige Erzählungen verstören und bedrücken, während sie gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Sie zeigen auf witzige Weise Zusammenhänge zwischen Mikro-Ökonomie, Habitus und Glücksvorstellungen.