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Marieluise Fleißer

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  • 191 Seiten
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Zum 100. Geburtstag am 23. November 2001 Marieluise Fleißer (1901-1974) verließ, damals noch höchst ungewöhnlich, als junges Mädchen die Provinz, ging zum Studium nach München und dann nach Berlin. Sie lernte Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht kennen. 1926 wurde ihr erstes Stück ›Fegefeuer in Ingolstadt‹ aufgeführt, das wie ihre späteren Werke, etwa die ›Pioniere in Ingolstadt‹, mit seiner bedrückenden Schilderung des Provinzalltags Aufsehen erregte und ihr die Feindschaft ihrer Vaterstadt zuzog. Während der Nazi-Zeit gehörte sie zu den »unerwünschten« Autoren und lebte lange in die Nachkriegszeit hinein sehr zurückgezogen, bis die Bedeutung ihres Werks in den 60er Jahren, angeregt durch Regisseure und Autoren wie Fassbinder oder Kroetz, erneut erkannt wurde und zu einem Comeback führte. Heute zählt sie neben Schriftstellern wie Oskar Maria Graf oder Lena Christ zu den bedeutenden Vertretern der sozialkritischen Literatur aus Bayern.

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Marieluise Fleißer, Carl-Ludwig Reichert

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback)
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Titel
Marieluise Fleißer
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
Seitenzahl
191
ISBN10
3423310545
ISBN13
9783423310543
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Biografien
Beschreibung
Zum 100. Geburtstag am 23. November 2001 Marieluise Fleißer (1901-1974) verließ, damals noch höchst ungewöhnlich, als junges Mädchen die Provinz, ging zum Studium nach München und dann nach Berlin. Sie lernte Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht kennen. 1926 wurde ihr erstes Stück ›Fegefeuer in Ingolstadt‹ aufgeführt, das wie ihre späteren Werke, etwa die ›Pioniere in Ingolstadt‹, mit seiner bedrückenden Schilderung des Provinzalltags Aufsehen erregte und ihr die Feindschaft ihrer Vaterstadt zuzog. Während der Nazi-Zeit gehörte sie zu den »unerwünschten« Autoren und lebte lange in die Nachkriegszeit hinein sehr zurückgezogen, bis die Bedeutung ihres Werks in den 60er Jahren, angeregt durch Regisseure und Autoren wie Fassbinder oder Kroetz, erneut erkannt wurde und zu einem Comeback führte. Heute zählt sie neben Schriftstellern wie Oskar Maria Graf oder Lena Christ zu den bedeutenden Vertretern der sozialkritischen Literatur aus Bayern.