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Korrektur der Bilder

Lokale Herausforderungen von Migration im internationalen Kontext

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Europa benötigt Migration, hat jedoch Angst vor kulturell bestimmten Arbeitskräften, insbesondere von Muslimen, deren Identität als Bedrohung wahrgenommen wird. Die weit verbreitete Ansicht, dass Terrorismus eng mit dem Islam verknüpft ist, führt dazu, dass jeder Muslim als potenzieller Terrorist gilt. Um diese vermeintliche Bedrohung zu bekämpfen, wird der Bau einer Festung propagiert, die Muslime ausschließt. Illegale Migration und Terrorismus sind die Hauptsorgen, und autoritäre Regierungen werden als Partner zur Kontrolle dieser Bedrohungen betrachtet, indem sie ihre Grenzen schließen und die eigenen Bürger unterdrücken. In diesem Kontext werden die universellen Menschenrechte für diese Menschen ignoriert, die als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden. Gleichzeitig spricht die Europäische Kommission von „europäischen Werten“, während die Frage nach dem Unterschied zu universellen Menschenrechten offen bleibt. Diese Problematik spiegelt sich auch in der rückläufigen öffentlichen Meinung wider, die in vielen europäischen Ländern wieder an Einfluss gewinnt. Im Rahmen der regionalen08 hat ISOP mehrere Projekte initiiert, die eine Korrektur der verzerrten Bilder von Migration und den Klischees über den Islam sowie der Migrationspolitik der EU fordern.

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Korrektur der Bilder, Robert Reithofer

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Korrektur der Bilder
Untertitel
Lokale Herausforderungen von Migration im internationalen Kontext
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Robert Reithofer
Verlag
CLIO
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
121
ISBN10
3902542187
ISBN13
9783902542182
Reihe
Beschreibung
Europa benötigt Migration, hat jedoch Angst vor kulturell bestimmten Arbeitskräften, insbesondere von Muslimen, deren Identität als Bedrohung wahrgenommen wird. Die weit verbreitete Ansicht, dass Terrorismus eng mit dem Islam verknüpft ist, führt dazu, dass jeder Muslim als potenzieller Terrorist gilt. Um diese vermeintliche Bedrohung zu bekämpfen, wird der Bau einer Festung propagiert, die Muslime ausschließt. Illegale Migration und Terrorismus sind die Hauptsorgen, und autoritäre Regierungen werden als Partner zur Kontrolle dieser Bedrohungen betrachtet, indem sie ihre Grenzen schließen und die eigenen Bürger unterdrücken. In diesem Kontext werden die universellen Menschenrechte für diese Menschen ignoriert, die als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden. Gleichzeitig spricht die Europäische Kommission von „europäischen Werten“, während die Frage nach dem Unterschied zu universellen Menschenrechten offen bleibt. Diese Problematik spiegelt sich auch in der rückläufigen öffentlichen Meinung wider, die in vielen europäischen Ländern wieder an Einfluss gewinnt. Im Rahmen der regionalen08 hat ISOP mehrere Projekte initiiert, die eine Korrektur der verzerrten Bilder von Migration und den Klischees über den Islam sowie der Migrationspolitik der EU fordern.