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So groß wie die Sommer damals war nie mehr etwas auf der Welt! In Andreas Unterwegers Universum leben eine Gruppe kleiner Buben, angeführt von Biber, in einem gelben Haus zwischen gelben Feldern, begleitet nur von ihrem Großvater und der Katze Mia. Gelegentlich erscheint ein Waldläufer, der von geheimnisvollen Wildschweinen erzählt. Die Sommer, in denen man den ganzen Tag im (gelben) Fluss schwimmen kann, werden von frostigen Wintern abgelöst, in denen jedoch Nikolaus und Weihnachten Freude bringen. Diese unverschämte Wunschtraumwelt wird in einer Sprache erkundet, die das Verhältnis zwischen Dingen und Begriffen präzise untersucht. Ein Beispiel: 'Und hier, in dieser gelben Schachtel, ist mein Geburtstagsgeschenk für dich: ein paar Radieschen', sagt Biber. 'Ein Paradieschen!', frohlockt das Mädchen. Poetischer Eigensinn wird zur Kindheitsutopie, ganz ohne Rücksicht auf die 'Aufgaben der Literatur'. Es ist eine Art Wittgenstein für Kinder, ergänzt durch tiefere Witze, Fotos, Rechenaufgaben und mehrere Motti zur freien Wahl. Besonders bemerkenswert sind die zwei Inhaltsverzeichnisse, die die Kapitel 'Die fünf Jahreszeiten' und 'Meister der Verkleidung: Identität und Differenz im gelben Land' betiteln.
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Das gelbe Buch, Andreas Unterweger
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2015
- Einband
- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 4,79
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Das gelbe Buch
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Andreas Unterweger
- Verlag
- Literaturverlag Droschl
- Erscheinungsdatum
- 2015
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 240
- ISBN10
- 3854209657
- ISBN13
- 9783854209652
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Geschichten, Kindheit
- Beschreibung
- So groß wie die Sommer damals war nie mehr etwas auf der Welt! In Andreas Unterwegers Universum leben eine Gruppe kleiner Buben, angeführt von Biber, in einem gelben Haus zwischen gelben Feldern, begleitet nur von ihrem Großvater und der Katze Mia. Gelegentlich erscheint ein Waldläufer, der von geheimnisvollen Wildschweinen erzählt. Die Sommer, in denen man den ganzen Tag im (gelben) Fluss schwimmen kann, werden von frostigen Wintern abgelöst, in denen jedoch Nikolaus und Weihnachten Freude bringen. Diese unverschämte Wunschtraumwelt wird in einer Sprache erkundet, die das Verhältnis zwischen Dingen und Begriffen präzise untersucht. Ein Beispiel: 'Und hier, in dieser gelben Schachtel, ist mein Geburtstagsgeschenk für dich: ein paar Radieschen', sagt Biber. 'Ein Paradieschen!', frohlockt das Mädchen. Poetischer Eigensinn wird zur Kindheitsutopie, ganz ohne Rücksicht auf die 'Aufgaben der Literatur'. Es ist eine Art Wittgenstein für Kinder, ergänzt durch tiefere Witze, Fotos, Rechenaufgaben und mehrere Motti zur freien Wahl. Besonders bemerkenswert sind die zwei Inhaltsverzeichnisse, die die Kapitel 'Die fünf Jahreszeiten' und 'Meister der Verkleidung: Identität und Differenz im gelben Land' betiteln.


