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Federn

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In diesen Aufzeichnungen wird von einem Film und einer Biografie gesprochen, die beide letztlich abgesagt wurden. Übrig bleiben die erstmals veröffentlichten „Notizen“, die die Schweizer Künstlerin 2005 für den geplanten Dokumentarfilm festgehalten hat – tagebuchartige Einträge „über den Lauf der Zeit. Und über den Lauf meiner Zeit“. Die Bezeichnung „Notizen“ scheint jedoch untertrieben, denn sie entfalten sich als vielschichtiges Narrativ. Vordergründig als Tagebuch angelegt, bietet der Text einen kurzen, konzentrierten, aber dennoch federleichten Überblick über Manons Leben, Kunst, Männer und Alltag. In einer Mischung aus Zurückhaltung, Entschlossenheit und trockenem Humor versucht die Künstlerin, den Spagat zwischen ihrem Alltag und den hochstilisierten Selbstdarstellungen ihrer künstlerischen Karriere zu meistern. In diesen Aufzeichnungen verweben sich Erinnerungen und Gegenwart mit vermeintlich Nebensächlichem. Im Gegensatz zu ihren inszenatorischen Arbeiten interessieren sie nicht die großen Gefühle, sondern die kleinen Schwankungen des Gemüts, poetische Beobachtungen der Natur und Stadt, die Widrigkeiten des Herzens sowie Reflexionen über das Älterwerden und die Vergänglichkeit.

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Federn, Manon

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Paperback)
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Titel
Federn
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Manon
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Paperback
Seitenzahl
248
ISBN10
3906803961
ISBN13
9783906803968
Reihe
Beschreibung
In diesen Aufzeichnungen wird von einem Film und einer Biografie gesprochen, die beide letztlich abgesagt wurden. Übrig bleiben die erstmals veröffentlichten „Notizen“, die die Schweizer Künstlerin 2005 für den geplanten Dokumentarfilm festgehalten hat – tagebuchartige Einträge „über den Lauf der Zeit. Und über den Lauf meiner Zeit“. Die Bezeichnung „Notizen“ scheint jedoch untertrieben, denn sie entfalten sich als vielschichtiges Narrativ. Vordergründig als Tagebuch angelegt, bietet der Text einen kurzen, konzentrierten, aber dennoch federleichten Überblick über Manons Leben, Kunst, Männer und Alltag. In einer Mischung aus Zurückhaltung, Entschlossenheit und trockenem Humor versucht die Künstlerin, den Spagat zwischen ihrem Alltag und den hochstilisierten Selbstdarstellungen ihrer künstlerischen Karriere zu meistern. In diesen Aufzeichnungen verweben sich Erinnerungen und Gegenwart mit vermeintlich Nebensächlichem. Im Gegensatz zu ihren inszenatorischen Arbeiten interessieren sie nicht die großen Gefühle, sondern die kleinen Schwankungen des Gemüts, poetische Beobachtungen der Natur und Stadt, die Widrigkeiten des Herzens sowie Reflexionen über das Älterwerden und die Vergänglichkeit.