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Reformpädagogik

Eine kritische Dogmengeschichte

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Die Reformpädagogik hat in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion an Bedeutung gewonnen und wird als Quelle für moderne schulische und erzieherische Bedürfnisse genutzt. Eine oberflächliche Aneignung dieses historischen Erbes ist jedoch problematisch. Um die Ideen und Möglichkeiten der Reformpädagogik für heutige Herausforderungen zu verstehen, ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit ihrer Vorgeschichte und ihren Konsequenzen erforderlich. Der Autor vermeidet starre Definitionen und feste Zeitgrenzen und präsentiert die Reformpädagogik als ein vielfältiges Ensemble von Ansätzen, Experimenten und Reflexionen. Dabei wird das Theorieproblem nicht einfach dargestellt, sondern muss rekonstruiert werden, wobei sowohl Kontinuitäten als auch Diskontinuitäten berücksichtigt werden, um ein verzerrtes Erbe zu vermeiden. Die Struktur umfasst eine Einleitung zur Reformpädagogik als Epochenbegriff, die Entwicklung der pädagogischen Reflexion im 19. Jahrhundert, die Rolle der Reformpädagogik in der Publizistik, verschiedene Konzepte der Schul- und Gesellschaftsreform sowie ästhetische Signaturen. Diese umfassende Analyse bietet einen differenzierten Blick auf die Reformpädagogik und ihre Relevanz für die heutige Bildung.

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Reformpädagogik, Jürgen Oelkers

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
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(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Reformpädagogik
Untertitel
Eine kritische Dogmengeschichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jürgen Oelkers
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Paperback
Seitenzahl
384
ISBN10
3779903504
ISBN13
9783779903505
Reihe
Beschreibung
Die Reformpädagogik hat in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion an Bedeutung gewonnen und wird als Quelle für moderne schulische und erzieherische Bedürfnisse genutzt. Eine oberflächliche Aneignung dieses historischen Erbes ist jedoch problematisch. Um die Ideen und Möglichkeiten der Reformpädagogik für heutige Herausforderungen zu verstehen, ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit ihrer Vorgeschichte und ihren Konsequenzen erforderlich. Der Autor vermeidet starre Definitionen und feste Zeitgrenzen und präsentiert die Reformpädagogik als ein vielfältiges Ensemble von Ansätzen, Experimenten und Reflexionen. Dabei wird das Theorieproblem nicht einfach dargestellt, sondern muss rekonstruiert werden, wobei sowohl Kontinuitäten als auch Diskontinuitäten berücksichtigt werden, um ein verzerrtes Erbe zu vermeiden. Die Struktur umfasst eine Einleitung zur Reformpädagogik als Epochenbegriff, die Entwicklung der pädagogischen Reflexion im 19. Jahrhundert, die Rolle der Reformpädagogik in der Publizistik, verschiedene Konzepte der Schul- und Gesellschaftsreform sowie ästhetische Signaturen. Diese umfassende Analyse bietet einen differenzierten Blick auf die Reformpädagogik und ihre Relevanz für die heutige Bildung.