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Die institutionelle Architektur der neuen europäischen Finanzmarktregulierung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Umfassende Reformen sind oft die Folge einschneidender Krisen. Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre führte beispielsweise zu Strukturreformen im italienischen Finanz- und Bankensektor, konkret dem Italienischen Bankengesetz von 1936. Die gegenwärtige Krise, die mit dem Platzen der US-amerikanischen Immobilienblase begann, ist durch ihre Globalität gekennzeichnet. Die starke Interdependenz der liberalisierten Finanzmärkte führte zu einer raschen Übertragung der Krise auf weitere Märkte und Staaten. Finanzinstitute weltweit mussten hohe Abschreibungen verbuchen und gerieten in Liquiditätsschwierigkeiten. Um die Kapitalmittelversorgung der Realwirtschaft nicht zu gefährden, intervenierten die Steuerzahler mit teuren Rettungsprogrammen. Die Verluste der Finanzwirtschaft wurden sozialisiert, da die öffentliche Hand die Haftungsverpflichtungen eines privatwirtschaftlich organisierten Sektors übernahm. Die Rettung systemischer Banken offenbarte das dysfunktionale Verhältnis zwischen Staaten und Banken, was einige Eurostaaten zwang, hohe Staatsschulden aufzunehmen und in Refinanzierungsschwierigkeiten zu geraten. Die Staatsschuldenkrise, die die Euro-Währungsunion an den Rand ihrer Existenz brachte, verdeutlichte den Bedarf an nac

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Die institutionelle Architektur der neuen europäischen Finanzmarktregulierung, Anna-Lena Prüser

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
Einband
(Paperback)
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Titel
Die institutionelle Architektur der neuen europäischen Finanzmarktregulierung
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Paperback
Seitenzahl
24
ISBN10
3668822867
ISBN13
9783668822863
Reihe
Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Umfassende Reformen sind oft die Folge einschneidender Krisen. Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre führte beispielsweise zu Strukturreformen im italienischen Finanz- und Bankensektor, konkret dem Italienischen Bankengesetz von 1936. Die gegenwärtige Krise, die mit dem Platzen der US-amerikanischen Immobilienblase begann, ist durch ihre Globalität gekennzeichnet. Die starke Interdependenz der liberalisierten Finanzmärkte führte zu einer raschen Übertragung der Krise auf weitere Märkte und Staaten. Finanzinstitute weltweit mussten hohe Abschreibungen verbuchen und gerieten in Liquiditätsschwierigkeiten. Um die Kapitalmittelversorgung der Realwirtschaft nicht zu gefährden, intervenierten die Steuerzahler mit teuren Rettungsprogrammen. Die Verluste der Finanzwirtschaft wurden sozialisiert, da die öffentliche Hand die Haftungsverpflichtungen eines privatwirtschaftlich organisierten Sektors übernahm. Die Rettung systemischer Banken offenbarte das dysfunktionale Verhältnis zwischen Staaten und Banken, was einige Eurostaaten zwang, hohe Staatsschulden aufzunehmen und in Refinanzierungsschwierigkeiten zu geraten. Die Staatsschuldenkrise, die die Euro-Währungsunion an den Rand ihrer Existenz brachte, verdeutlichte den Bedarf an nac