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Die Politik des Gründerkreises der Liberal-Demokratischen Partei im sowjetisch besetzten Deutschland war noch von Hoffnungen auf eine schnelle Überwindung der Teilung des Landes getragen. Der Antagonismus der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges und die daraus resultierende Vertiefung der Spaltung ließen jedoch den Anspruch auf eine liberale Politik in ganz Deutschland zur Illusion werden. Der Führungsanspruch der SED beließ den Liberal-Demokraten einen immer geringeren gesamtdeutschen Aktionsspielraum. Nach der endgültigen Gleichschaltung des politischen Lebens in der DDR im Sommer 1952 war der LDPD lediglich noch die Aufgabe zugedacht, als «bürgerlicher Türöffner» zur Legitimation kommunistischer Wiedervereinigungs-Propaganda im Westen zu fungieren. Auf Basis einer Fülle neuer Quellen aus Archiven der ehemaligen DDR schildert der Autor Weg und Wandel einer Partei im Deutschland des «Kalten Krieges».
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Europäische Hochschulschriften - III/733: Liberal-Demokraten und "deutsche Frage", Bernard Bode, Wolfgang Mischnick
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1997
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 35,89
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Europäische Hochschulschriften - III/733: Liberal-Demokraten und "deutsche Frage"
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Bernard Bode, Wolfgang Mischnick
- Verlag
- Peter Lang
- Erscheinungsdatum
- 1997
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 394
- ISBN10
- 3631312911
- ISBN13
- 9783631312919
- Reihe
- Schlagwörter
- Historisches Thema, Weltgeschichte
- Beschreibung
- Die Politik des Gründerkreises der Liberal-Demokratischen Partei im sowjetisch besetzten Deutschland war noch von Hoffnungen auf eine schnelle Überwindung der Teilung des Landes getragen. Der Antagonismus der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges und die daraus resultierende Vertiefung der Spaltung ließen jedoch den Anspruch auf eine liberale Politik in ganz Deutschland zur Illusion werden. Der Führungsanspruch der SED beließ den Liberal-Demokraten einen immer geringeren gesamtdeutschen Aktionsspielraum. Nach der endgültigen Gleichschaltung des politischen Lebens in der DDR im Sommer 1952 war der LDPD lediglich noch die Aufgabe zugedacht, als «bürgerlicher Türöffner» zur Legitimation kommunistischer Wiedervereinigungs-Propaganda im Westen zu fungieren. Auf Basis einer Fülle neuer Quellen aus Archiven der ehemaligen DDR schildert der Autor Weg und Wandel einer Partei im Deutschland des «Kalten Krieges».

