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Friedrich Schiller, Maria Stuart

Interpretationen und Anregungen zur Unterrichtsgestaltung

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Die Analyse von Schillers Dramen bietet die Möglichkeit, auf ein theoretisches Konzept zurückzugreifen, das durch Schillers eigene ästhetischen Schriften und Notizen gut dokumentiert ist. Dennoch sollte man seine Werke nicht ausschließlich als Umsetzungen dieser Theorien betrachten. Schiller selbst betont, dass kein Dichter, selbst nicht er, immer voraussehen kann, wie seine Werke wirken werden. Das Genie bleibt ein Geheimnis, und trotz präziser Definitionen der ästhetischen Gattungen ist es fraglich, ob eine rein theoretische Betrachtung seiner Tragödien ausreichend ist. Es ist wichtig zu erkennen, inwieweit philosophische Überlegungen bei der Schaffung seiner Figuren und der Dramatisierung seiner Handlungen eine Rolle gespielt haben. Diese Erkenntnisse sind essenziell für das Verständnis und die Analyse seiner Tragödien. Gleichzeitig sollte man, über die Theorie hinaus, Schillers poetische Gestaltungen unabhängig von der Vorstellung eines „denkenden“ Schillers betrachten. Emil Staigers Rat, die Verse so zu lesen, als ob man sie noch nie gehört hätte, erweist sich als wertvoll, um die Werke in ihrer vollen Tiefe zu erfassen.

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Friedrich Schiller, Maria Stuart, Ingeborg Scholz

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Paperback)
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Titel
Friedrich Schiller, Maria Stuart
Untertitel
Interpretationen und Anregungen zur Unterrichtsgestaltung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ingeborg Scholz
Verlag
Beyer
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
86
ISBN10
3888053862
ISBN13
9783888053863
Reihe
Beschreibung
Die Analyse von Schillers Dramen bietet die Möglichkeit, auf ein theoretisches Konzept zurückzugreifen, das durch Schillers eigene ästhetischen Schriften und Notizen gut dokumentiert ist. Dennoch sollte man seine Werke nicht ausschließlich als Umsetzungen dieser Theorien betrachten. Schiller selbst betont, dass kein Dichter, selbst nicht er, immer voraussehen kann, wie seine Werke wirken werden. Das Genie bleibt ein Geheimnis, und trotz präziser Definitionen der ästhetischen Gattungen ist es fraglich, ob eine rein theoretische Betrachtung seiner Tragödien ausreichend ist. Es ist wichtig zu erkennen, inwieweit philosophische Überlegungen bei der Schaffung seiner Figuren und der Dramatisierung seiner Handlungen eine Rolle gespielt haben. Diese Erkenntnisse sind essenziell für das Verständnis und die Analyse seiner Tragödien. Gleichzeitig sollte man, über die Theorie hinaus, Schillers poetische Gestaltungen unabhängig von der Vorstellung eines „denkenden“ Schillers betrachten. Emil Staigers Rat, die Verse so zu lesen, als ob man sie noch nie gehört hätte, erweist sich als wertvoll, um die Werke in ihrer vollen Tiefe zu erfassen.