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Geht es den Arbeitslosen zu gut?

Zur Soziologie von Deprivation und Protest

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  • 187 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Arbeitslosigkeit ist ein in der bundesrepublikanischen Gesellschaft ständig präsentes Thema. Es ist viel über Arbeitslosigkeit zu lesen und zu hören, aber nicht von den Betroffenen selbst. Was sind die Gründe und Voraussetzungen dafür, dass sie nicht in der Öffentlichkeit zu ihrer sozialen Lage Stellung nehmen? Rabea Krätschmer-Hahn gibt einen Überblick über die sozialwissenschaftlichen Erklärungsstrategien für den ausbleibenden Protest und stellt sie in einen theoretischen Kontext. Anhand empirischen Materials, das auf einer von der Autorin durchgeführten Befragung Arbeitsloser hinsichtlich ihres Protestverhaltens beruht, werden die verschiedenen Ansätze überprüft. Ein Konglomerat von Gründen scheint verantwortlich zu sein - aber es ergeben sich folgende primäre Gründe für den fehlenden Protest Arbeitsloser: „ Viele Arbeitslose sind nur kurze Zeit arbeitslos. “ Die Betroffenen geben an, dass Protest nichts nutze. „ Es fehlen Zeit, Geld und Gelegenheit. “ Fraternale Deprivation begünstigt Protest, egoistische Deprivation dagegen nicht.

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Geht es den Arbeitslosen zu gut?, Rabea Krätschmer-Hahn

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
Einband
(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Geht es den Arbeitslosen zu gut?
Untertitel
Zur Soziologie von Deprivation und Protest
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
187
ISBN10
3824446065
ISBN13
9783824446063
Reihe
Beschreibung
Arbeitslosigkeit ist ein in der bundesrepublikanischen Gesellschaft ständig präsentes Thema. Es ist viel über Arbeitslosigkeit zu lesen und zu hören, aber nicht von den Betroffenen selbst. Was sind die Gründe und Voraussetzungen dafür, dass sie nicht in der Öffentlichkeit zu ihrer sozialen Lage Stellung nehmen? Rabea Krätschmer-Hahn gibt einen Überblick über die sozialwissenschaftlichen Erklärungsstrategien für den ausbleibenden Protest und stellt sie in einen theoretischen Kontext. Anhand empirischen Materials, das auf einer von der Autorin durchgeführten Befragung Arbeitsloser hinsichtlich ihres Protestverhaltens beruht, werden die verschiedenen Ansätze überprüft. Ein Konglomerat von Gründen scheint verantwortlich zu sein - aber es ergeben sich folgende primäre Gründe für den fehlenden Protest Arbeitsloser: „ Viele Arbeitslose sind nur kurze Zeit arbeitslos. “ Die Betroffenen geben an, dass Protest nichts nutze. „ Es fehlen Zeit, Geld und Gelegenheit. “ Fraternale Deprivation begünstigt Protest, egoistische Deprivation dagegen nicht.