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Ulhwa, die Schamanin

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  • 218 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Nach langer Trennung schließt Ulhwa, eine Schamanin, ihren Sohn Yongsul wieder glücklich in ihre Arme. Sie hatte ihn mit zehn Jahren zur Ausbildung in einen Tempel gebracht, doch enttäuscht wegen des Verfalls der buddhistischen Werte hat er den Tempel verlassen und ist zum Christentum konvertiert. Er will nun auch seine Mutter und Schwester vom Wert des neuen Glaubens und der Rückständigkeit ihres Aberglaubens überzeugen und sie bekehren. In dieser Konstellation ist der Ausbruch eines schweren Konfliktes zwischen traditionellen und neuen Werten, zwischen der alten und der jungen Generation, schon angelegt. Bei der ersten Begegnung von Mutter und Sohn wird die offene Auseinandersetzung gerade noch vermieden, aber dann belegt die Mutter alle Versuche, in ihrem Lebensbereich etwas zu ändern, mit einem Fluch. Kim Dongni gilt als moderner Klassiker der koreanischen Literatur, da er von den dreißiger bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit seinen Werken prägende Spuren hinterlassen hat. Diesen Ruf begründete er mit der 1936 veröffentlichten Erzählung „Schamanengemälde“, die er vierzig Jahre später wieder aufgriff und zu dem erfolgreichen Roman „Ulhwa, die Schamanin“ umgestaltete, der in viele Sprache übersetzt wurde.

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Ulhwa, die Schamanin, Dongni Kim

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
Einband
(Hardcover),
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Titel
Ulhwa, die Schamanin
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dongni Kim
Verlag
Pendragon
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
Seitenzahl
218
ISBN10
3865320260
ISBN13
9783865320261
Reihe
Beschreibung
Nach langer Trennung schließt Ulhwa, eine Schamanin, ihren Sohn Yongsul wieder glücklich in ihre Arme. Sie hatte ihn mit zehn Jahren zur Ausbildung in einen Tempel gebracht, doch enttäuscht wegen des Verfalls der buddhistischen Werte hat er den Tempel verlassen und ist zum Christentum konvertiert. Er will nun auch seine Mutter und Schwester vom Wert des neuen Glaubens und der Rückständigkeit ihres Aberglaubens überzeugen und sie bekehren. In dieser Konstellation ist der Ausbruch eines schweren Konfliktes zwischen traditionellen und neuen Werten, zwischen der alten und der jungen Generation, schon angelegt. Bei der ersten Begegnung von Mutter und Sohn wird die offene Auseinandersetzung gerade noch vermieden, aber dann belegt die Mutter alle Versuche, in ihrem Lebensbereich etwas zu ändern, mit einem Fluch. Kim Dongni gilt als moderner Klassiker der koreanischen Literatur, da er von den dreißiger bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit seinen Werken prägende Spuren hinterlassen hat. Diesen Ruf begründete er mit der 1936 veröffentlichten Erzählung „Schamanengemälde“, die er vierzig Jahre später wieder aufgriff und zu dem erfolgreichen Roman „Ulhwa, die Schamanin“ umgestaltete, der in viele Sprache übersetzt wurde.