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Max Plassmann

    Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins e. V. 83
    Eine Stadt als Feldherr
    • Eine Stadt als Feldherr

      Studien zur Kriegsführung Kölns (12.–18. Jahrhundert)

      Köln ist eine friedliche Stadt – jedenfalls aus heutiger Sicht. Dass sich aber Bürgermeister und Rat in der Vormoderne ständig mit Fragen von Militär und Krieg befassen mussten, dass große Teile des städtischen Haushalts für Verteidigungszwecke ausgegeben wurden und die Stadtsoldaten ursprünglich keineswegs als Karnevalstruppe gegründet worden waren, ist darüber häufig in Vergessenheit geraten. Der Band untersucht Rahmenbedingungen und Grundsätze militärischen Handelns der Stadt Köln vom 12. bis zum 18. Jahrhundert. Die seit 1180 ausgebauten Festungsanlagen boten zwar Schutz, absorbierten aber auch große Teile des militärischen und wirtschaftlichen Potentials der Stadt und waren schließlich nur noch mit der Hilfe von Verbündeten zu verteidigen. Trotzdem gelang es, die Unabhängigkeit Kölns bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu erhalten – auch durch den klug dosierten Einsatz des Stadtmilitärs und der Bürgerwehr.

      Eine Stadt als Feldherr2020
    • Neues zur Kölner Stadtgeschichte Die Jahrbücher des Kölnischen Geschichtsvereins enthalten aktuelle Beiträge zur Kölner Geschichte und Kultur vom Altertum bis in die Gegenwart. Das aktuelle Jahrbuch widmet sich u.a. Prozessionen um die Kölner Stadtmauern im ausgehenden Mittelalter, der Situation der Stadt zu Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges, dem Wappenstreit der Firma Klosterfrau mit der Konkurrenz, der Kommunalisierung der öffentlichen Brunnen und Pumpen im 19. Jahrhundert, dem Abraham von Oppenheim'sche Kinderhospital im Vringsveedel, der Industriegeschichte von Zollstock, dem Forschungspionier der kölnisch-kirchlichen Verfassungsgeschichte Franz Gescher, dem Kölner sowjetdeutschen Schriftsteller Rudolf Jacquemien sowie dem Kölner Handwerk in der ersten Phase nach dem Zweiten Weltkrieg.

      Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins e. V. 832019