Ein zeitgeschichtlicher Aufklärungsroman, ein faszinierender wie beklemmender Blick ins Innere der Macht. Ein exemplarisches Psychogramm der Politik in Baden-Württemberg und anderswo, ihrer Mechanismen, Verlockungen und Verkrümmungen. »Monrepos oder Die Kälte der Macht« - oder: Was passiert hinter der Vorderseite der Demokratie? In diesem von den Lesern und von der Kritik vielgelobten und von den Politikern vielgescholtenen Roman übers Filbinger- und Späth-Zeitalter zeichnet der frühere baden-württembergische Regierungssprecher Manfred Zach ein exemplarisches Psychogramm der Politik, ihrer Mechanismen, Verlockungen, Gefahren, Verkrümmungen. Ein gutes und spannendes, ein authentisches Stück Literatur. »Monrepos oder Die Kälte der Macht« ist ein Roman. Den handelnden Personen kommt also keine Authentizität im Sinne historischer Genauigkeit zu. Was sie oder er je für wahr hält und was für frei erfunden, das muss die Leserin oder der Leser allein für sich entscheiden.
Manfred Zach Bücher





Die Bewerbung
- 479 Seiten
- 17 Lesestunden
Der besondere Lesetipp der ZEIT - Kriminalroman und Politthriller in einem: Auf der Spurensuche nach der Nazivergangenheit seines Vaters verschlägt es Carsten Schröder in eine süddeutsche Stadt. Dass er sich dort für das Amt des Bürgermeisters bewirbt, das seit Jahren in festen Händen ist, scheint Skandal genug - doch als er nicht aufhört, Fragen nach den Geschehnissen im Dritten Reich zu stellen, eskalieren die Ereignisse. Dann geschieht ein Mord.
Die Tücken der Bürokratie sind geradezu sprichwörtlich: Ihre Mühlen mahlen langsam, und sie treibt mitunter die seltsamsten Blüten. Wo selbst der Urvater des guten Benehmens, Adolph Freiherr von Knigge, unverblümt von "Gaunern, Pinseln, und Chicaneuren" spricht, da muss etwas faul sein! Der Autor und ehemalige baden-württembergische Regierungssprecher Manfred Zach präsentiert in diesem einzigartigen Band Kurioses und Amüsantes aus 5000 Jahren Bürokratie - zum Lachen, Weinen und Staunen
Die manipulierte Öffentlichkeit
- 184 Seiten
- 7 Lesestunden
Bolero oder die Rache des heiligen Michael
- 201 Seiten
- 8 Lesestunden
Ein Zimmer, ein Bett, ein Fenster mit Aussicht aufs Meer – das ist alles, was dem ehemaligen Erfolgsmenschen Georg Barthelmos nach seinem katastrophalen Unfall auf Fuerteventura geblieben ist. Doch war der Unfall wirklich ein Unfall? Hat seine Frau sich nicht vielleicht gezielt an ihm gerächt für jahrelange Demütigungen? Möglicherweise mit Hilfe des Arztes, der ihn jetzt versorgt? Je mehr der Gelähmte darüber nachdenkt, desto überzeugter wird er von dieser Theorie. Ein psychologisch-strategischer Kampf beginnt, in dem Liebe, Hass, Hoffnung, Verzweiflung und Intrige eng beieinanderliegen. Georg sucht Rache und gleichzeitig Bestätigung seiner Macht über andere. Lorenza, die Haushälterin, Elena, die Krankenschwester, und Josè, der Pfleger, werden zu Figuren in seinem kalten Männerspiel, in dem alle Gefühle und sogar das eigene Leben instrumentalisiert werden. Zudem gibt es möglicherweise einen weiteren Helfer: der heilige Michael, dessen Statue im Bergdorf Tuineje von Piraten geschändet wurde und der grausame Rache übte. Doch hat die „Jurada de San Miguel“ wirklich noch die übernatürliche Kraft, die Georg sich erhofft? Wer ist stärker im Kampf zweier Menschen, die so eng verbunden sind, dass sie die Schwächen des anderen genau kennen? Eine dicht erzählte Geschichte, abgründig und faszinierend wie die Landschaft, in der sie spielt.