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Bookbot

Susanne Kinnebrock

    Theorien des Medienwandels
    Anita Augspurg
    • 2015

      Theorien des Medienwandels

      • 325 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Medienwandel ist eines der bestimmenden Schlagwörter im medien- und kommunikationswissenschaftlichen Fachdiskurs geworden. Zugleich zeigt sich, dass dieses ›Totalphänomen‹ begrifflich schwer zu fassen ist. Auffällig häufig wird der Begriff ›Medienwandel‹ primär auf ›neue‹ Medien, Technologien und Innovationen bezogen. Dabei wird systematisch vernachlässigt, dass jeder Wandel ein Vorher und Nachher hat und dass aktuelle Phänomene erst durch eine diachrone Betrachtung und die Einordnung in größere historische Zusammenhänge zu verstehen sind. Der vorliegende Band will diese Lücke schließen und einen substanziellen Beitrag zur Theoriebildung wie auch zur Systematisierung zukünftiger Forschungen zum Medienwandel leisten.

      Theorien des Medienwandels
    • 2005

      Anita Augspurg

      • 683 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Anita Augspurg (1857-1943) war eine prominente (Reiz-)Figur des deutschen Kaiserreichs. Ob als Bohemien und Photographin in München oder als kämpferische Frauenrechtlerin in Berlin, Anita Augspurg beherrschte das Spiel mit der Öffentlichkeit wie kaum eine andere Repräsentantin der bürgerlichen Frauenbewegung. Mit provokanten Auftritten und geschickter Öffentlichkeitsarbeit gelang es der ersten Juristin Deutschlands, die Themen Mädchenbildung, Frauenrechte und Geschlechtsjustiz immer wieder auf die Tagesordnung zu setzen. In der Revolutionszeit 1918/19 griff Anita Augspurg dann auch direkt ins politische Geschehen ein, scheiterte aber mit ihrer Vision einer gleichermaßen parlamentarischen wie rätebasierten Demokratie. Desillusioniert zog sie sich aus der praktischen politischen Arbeit zurück und wurde zu einer scharfen Kritikerin der Weimarer Republik. Darüber hinaus avancierte sie zu einer Galionsfigur der internationalen Frauenfriedensbewegung. In dieser Biographie werden exemplarisch die Möglichkeiten von Frauen, politischen Einfluß zu nehmen, untersucht. Dabei schenkt die Autorin dem Initiieren und Lenken (öffentlicher) Kommunikationsprozesse besondere Aufmerksamkeit. Mit der Einordnung von Person und Schaffen in den historischen Kontext entsteht gleichzeitig ein plastisches Bild der Zeit.

      Anita Augspurg