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Stefan Ineichen

    Glühwürmchen
    Zürich 1933-1945
    Neues Handbuch Alp
    Himmel und Erde
    Neue Stadtfauna
    Principessa Mafalda
    • Principessa Mafalda

      Biografie eines Transatlantikdampfers

      In 16 Tagen von Genua nach Buenos Aires – mit dem Stapellauf des italienischen Dampfers »Principessa Mafalda« wurde es 1908 möglich. Benannt nach der zweiten Tochter des italienischen Königs Vittorio Emanuele III. war das Schiff nicht nur unerhört schnell, es war gleichermaßen modern und schick. Vor allem in der Luxusklasse und in der Ersten mit Musikzimmer, Rauchsalon und Promenaden. In der Dritten Klasse hingegen wurden die Passagiere in riesige, stickige Schlafsäle gepfercht. Das nahmen sie auf sich, winkte doch am Ende der Überfahrt das Versprechen eines besseren Lebens, zum Beispiel in Argentinien. Während sich im Bauch die Auswanderer die Wartezeit mit mitgebrachten Sardellen und Brötchen erträglich zu machen suchten, fand oben das mondäne Reiseleben statt: Eine lange Liste von illustren Namen findet sich im Gästebuch der »Mafalda« – von Harry Graf Kessler über Felix Weingartner bis Richard Strauss; Carlo Emilio Gadda war ebenso an Bord wie Carlos Gardel und Luigi Pirandello. Überbordend und anekdotenreich erzählt Stefan Ineichen von den Passagieren, ihren Reisegründen, von den Erlebnissen an Bord und im Ankunftsland jenseits des Ozeans. Kleine und anrührende Geschichten ebenso wie große Ereignisse, die Geschichte geschrieben haben, zum Beispiel der Aufbau eines Weltfunknetzes, das bei Versuchen auf der »Mafalda« entschieden vorangetrieben wurde.

      Principessa Mafalda
      3,8
    • Neue Stadtfauna

      700 Tierarten der Stadt Zürich

      • 480 Seiten
      • 17 Lesestunden
      Neue Stadtfauna
    • Realistisches kippt ins Fantastische, Vertrautes wird fremd, Unglück verwandelt sich in Glück – oder umgekehrt. Die Helden dieser Sagengeschichten suchen das grosse Glück und enden nicht selten im Verderben. Sie treffen auf fantastische Gestalten wie Feen, Nixen oder Geister, Kürbisfratzen und das Nauzeli, sie hören Bäume musizieren, sehen Tannzapfen tanzen und begegnen fliegenden Hotels. Stefan Ineichen, Autor des Innerschweizer Sagenbandes «Die verzauberten Schweine», hat für dieses neue Buch aus zahlreichen klassischen Sagensammlungen 101 Geschichten ausgewählt und neu erzählt. Die Sagen stammen aus allen Regionen der Schweiz und aus benachbarten Gegenden wie Vorarlberg oder Liechtenstein. Der Autor erzählt in einer knappen, schnörkellosen Sprache, die das Witzige und Skurrile, aber auch das Moderne und Aktuelle der oft jahrhundertealten Geschichten hervortreten lässt.

      Himmel und Erde
    • Neues Handbuch Alp

      Handfestes für Alpleute. Erstaunliches für Zaungäste

      • 511 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Mehr als 50 Autorinnen und Autoren bringen im Neuen Handbuch Alp ihr Wissen ein, vermitteln praktische Tipps und sinnieren über das Leben oberhalb der Waldgrenze. Oft mit einem Augenzwinkern, immer aus der eigenen Erfahrung heraus, griffig, kompetent, überraschend. Ein Buch, das quietscht wie ein Mund voll trockener Käsekörner und dampft wie ein Kuhfladen in der Morgenfrische, ein Buch für 100 Tage Alp oder eine durchwachte Nacht.

      Neues Handbuch Alp
    • Zürich 1933-1945

      • 440 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die Zeit zwischen der Machtergreifung der NSDAP und dem Zusammenbruch des Dritten Reichs prägte auch die Geschichte der Stadt Zürich, durch Eingemeindungen auf Neujahr 1934 eben zu einer Grossstadt geworden. 'Zürich 1933–1945' vergegenwärtigt anhand von 152 Schauplätzen das Leben einer mitteleuropäischen Stadt, die vom Krieg verschont blieb. Die Streifzüge durch das Zürich der Vorkriegs- und Kriegszeit rufen politische Auseinandersetzungen in Erinnerung, stellen Plätze vor, wo Flüchtlinge versorgt und versteckt wurden, begleiten ans Seeufer, wo 1939 die Landesausstellung stattfand. Sie führen zu den Ausgabestellen der Rationierungskarten, in Cafés, wo der Schwarzhandel blühte, und in einen Wald, der für den Kartoffelanbau gerodet wurde. Sie führen zu Filmstudios und Cabarets, zum Haus, wo Lale Andersen, die Sängerin der 'Lili Marleen', zu ihrem Namen kam, in Jazzlokale und in das Hotel im Niederdorf, wo 's’Guggerzytli' komponiert wurde.

      Zürich 1933-1945
    • Glühwürmchen

      Geheimnisvolle Leuchtwesen der Nacht

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Eine großzügig illustrierte Natur- und Kulturgeschichte der Glühwürmchen Glühwürmchen verkörpern wie hierzulande kaum ein anderes Tier den Zauber der Natur. Entführt uns der Lichtertanz der paarungsbereiten Leuchtkäfer während der Mittsommerzeit in eine Märchenwelt, so wird das Aufleuchten der giftigen und unappetitlich schmeckenden Glühwürmchenlarven von vielen Fressfeinden als Warnung verstanden. Leuchtkäfer geraten in Europa und weltweit nicht zuletzt durch die zunehmende Lichtverschmutzung in Bedrängnis – sie können aber in Wäldern und sogar im Siedlungsraum mit naturnahen Unterhaltmethoden auch gefördert werden. Glühwürmchen lösen seit langer Zeit vielfältige Assoziationen aus: Ihr Erscheinen wies schon in der Antike darauf hin, dass es Zeit war für die Saat der Hirse oder den Schnitt der Wiesen. Galten sie in der von Industrie und Verstädterung geprägten Belle Époque als Verkörperung einer romantischen Natur und als nächtliche Begleiter verliebter Pärchen, so stellte das Verschwinden der Glühwürmchen für den italienischen Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini 1975 nicht nur eine ökologische, sondern auch eine gesellschaftliche Katastrophe dar. Und in Japan steht das Aufblinken der Leuchtkäfer in der Dämmerung seit Jahrhunderten für die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens.

      Glühwürmchen