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Inge Gotzmann

    Historische Friedhöfe in Deutschland
    Regionale Baukultur als Beitrag zur Erhaltung von Kulturlandschaften
    Wasser - die Seele eines Gartens
    Grün Modern - Gärten und Parks der 1950er bis 1970er Jahre
    Dorfkirchen in Deutschland
    • Dorfkirchen spiegeln mit ihren verschiedenen Architekturrichtungen sowie in der Innengestaltung den durchaus unterschiedlichen Geschmack der jeweiligen Zeit wider. Die Gebäude haben Geschichte und zeigen dies mit Spuren von Umbau, Zerstörung und Wiederaufbau. Und auch wenn Dorfkirchen nicht immer der Mittelpunkt des Dorfes sind, sind sie durch ihre markanten und weithin sichtbaren Türme oft ein Identifikationsmerkmal und charakterisieren die sie umgebende Landschaft. Bereits im Jahr 2005 wählte der BHU die Dorfkirchen zum Kulturdenkmal des Jahres. Nun zeigt die Zusammenstellung in der Publikation „Dorfkirchen in Deutschland“ die architektonische Vielfalt dieser Bauwerke. Grundlage war ein Appell an die Gemeinden, ihre Dorfkirche vorzustellen. Annähernd 400 Einsendungen sind daraufhin beim BHU eingetroffen. Das Ergebnis zeigt in der reich bebilderten, 160-seitigen Publikation eine außerordentliche Vielfalt in der Architektur, in der Ausstattung und in dem Engagement der Menschen für die eigene Kirche. Unterschiedliche Typen wie Feldsteinkirchen, Fachwerkkirchen oder verputzte Barockkirchen existieren neben moderner betongeprägter Gestaltung. Häufig sind regionaltypische Baumaterialien und Stilelemente zu finden.

      Dorfkirchen in Deutschland
    • Der Bund Heimat und Umwelt verdeutlicht am Beispiel öffentlicher Grünanlagen den gemeinschaftlichen Besitz am kulturellen Erbe jener Jahrzehnte. Auch diese jungen Gärten beinhalten ein Stück Geschichte und tragen zu unserem Verständnis für die Zeit bei. Zudem bieten solche Anlagen Erholung, ermöglichen menschliches Miteinander und dienen Flora und Fauna als Lebensraum. Aktuell stehen historische Gärten der Nachkriegsmoderne unter einem starken Veränderungsdruck, bedingt durch Geschmackswandel einerseits und Vernachlässigung ihrer Pflege andererseits. Die abwechslungsreichen, reich bebilderten Fachbeiträge vermitteln anschaulich Gartengeschichte und Vermittlungsmöglichkeiten der Thematik. Sie gehen zurück auf die Tagung „Grün modern“, die der BHU am 15. und 16. Oktober 2013 in Hamburg ausgerichtet hat.

      Grün Modern - Gärten und Parks der 1950er bis 1970er Jahre
    • Alte Gartenanlagen sind ein bedeutender Teil unserer Kulturlandschaft, prägen unser Umfeld durch verschiedene Funktionen und Gestaltungen. Historische Nutzgärten versorgten mit Gemüse und Obst, während fürstliche Ziergärten Macht und Geschmack ihrer Besitzer zur Schau stellten. Volksgärten boten nach 1900 der breiten Öffentlichkeit Möglichkeiten zur Naherholung. Ein großer Teil unserer Umwelt ist also gärtnerisch gestaltet. Die historischen und gesellschaftlichen Bedingungen haben sich jedoch gewandelt: Fürsten schreiten nicht mehr durch Barockparks, und die Bevölkerung deckt ihren Gemüsebedarf oft im Supermarkt. Volksparks stehen in Konkurrenz zu anderen Erholungsgebieten. Dennoch werden alte Anlagen als wichtige Denkmäler gepflegt und haben nichts von ihrer erholsamen Wirkung verloren. Wo diese beeinträchtigt ist, setzt sich die Gartendenkmalpflege für Bewusstseinsbildung, Schutz und Reaktivierung ein. Gärten spielen eine zentrale Rolle in der Diskussion über Kultur und Heimat. Der vorliegende Band und die Tagung von 2010 fokussieren auf Wasser als zentrales Element unserer Gärten. Ein historischer Überblick über den Einsatz von Wasser leitet den Band ein, gefolgt von der Erforschung und Pflege historischer Anlagen. Das Spektrum reicht von privaten Zierbrunnen bis zu barocken Parklandschaften. Wasser wird in seinen vielfältigen Formen und Nutzungen dargestellt, ergänzt durch rechtliche Grundlagen und technische Hinweise für

      Wasser - die Seele eines Gartens
    • Regionale Baukultur als Beitrag zur Erhaltung von Kulturlandschaften

      Beiträge zu der Tagung am 24.–26. Februar 2010 in Muhr am See/Bayern

      Mit dem neu erschienen Buch „Regionale Baukultur als Beitrag zur Erhaltung von Kulturlandschaften“ widmet sich der BHU der oftmals kontroversen Thematik des regionalen Bauens. Dabei wird deutlich, dass gerade der ländliche Raum, der gemeinhin in besonderem Maße mit regionalspezifischen Eigenheiten in Verbindung gebracht wird, von einem Verlust kulturlandschaftlicher Werte betroffen ist. Ziel ist es, moderne und energiesparende Bauweisen in regionaltypische Siedlungen zu integrieren. Mit Praxisbeispielen, Handlungsmöglichkeiten sowie Empfehlungen bietet die Publikation zahlreiche Anregungen für den Umgang mit regionaler Baukultur.

      Regionale Baukultur als Beitrag zur Erhaltung von Kulturlandschaften