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Peter Trebsche

    Keltische Münzstätten und Heiligtümer
    • Keltische Münzstätten und Heiligtümer

      Die jüngere Eisenzeit im Osten Österreichs (ca. 450 bis 15 v. Chr.)

      • 591 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Keltische Stämme spielten eine Schlüsselrolle in der historischen Entwicklung des mittleren Donauraums von ca. 450 bis 15 v. Chr. Diese Zeit war geprägt von zahlreichen Neuerungen: Ein neuer Kunststil entstand, die Landwirtschaft wurde intensiviert, und es begann eine eigenständige Münzprägung aus Gold und Silber. Große Siedlungszentren wuchsen, und Handwerk sowie Fernhandel erlebten eine Blütezeit. Im 1. Jahrhundert v. Chr. entstanden an strategisch wichtigen Donauübergängen ausgedehnte, teils befestigte Zentralsiedlungen, die das Interesse der Römer weckten und letztlich deren Expansionsdrang zum Opfer fielen. Ostösterreich und angrenzende Regionen in Mähren, der Slowakei und Westungarn bildeten ein Kerngebiet der La-Tène-Kultur, der späten Eisenzeit in Mitteleuropa. In den letzten 25 Jahren wuchs die Menge archäologischer Funde in Niederösterreich rasant, was die Forschungsgeschichte nachhaltig beeinflusste. Obwohl die Aufarbeitung der neuen Quellen noch nicht abgeschlossen ist, besteht ein großes Interesse daran, einen Überblick über die Entdeckungen zu gewinnen. Der reich illustrierte Band aus der Reihe „Archäologie Niederösterreichs“ fasst die neu gewonnenen Erkenntnisse der Archäologie, Numismatik, Archäozoologie, Archäobotanik und Anthropologie zusammen. An der Entstehung wirkten Forscherinnen und Forscher aus Österreich, Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik mit.

      Keltische Münzstätten und Heiligtümer