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Josef Bader

    Michl Pössinger
    Waldbrüder
    Deus Vult! der Kinderkreuzzug
    Es war eine schwere Zeit
    Gschichten vom Wildern
    • Gschichten vom Wildern

      im Loisach-, Isar- und Ammertal

      Wilderei war und ist ein zwiespältiges Thema. Denn obwohl dieses Vergehen mit schweren Maßnahmen bestraft wurde, hatten manche Wilderer doch den Nimbus eines Volkshelden. Diesen Wildschützen, hauptsächlich im Gebirge unterwegs, die durch ihre teilweise spektakuläre Ergreifung oder weil sie nie erwischt wurden, im kulturellen Gedächtnis haften geblieben sind, widmet sich Josef Bader in seinem Buch »Gschichtlan vom Wildern«. Dafür hat der Autor mündliche Überlieferungen von Wilderer-Geschichten aus dem Loisach-, Isar-, und Ammertal gesammelt, die sich zwischen dem 16. und 21. Jahrhundert ereignet haben. Mit der Verschriftlichung dieser Überlieferungen, die hier mit umfangreichem Archivmaterial untermauert werden, konserviert Josef Bader einen wichtigen Teil der Heimatgeschichte des Alpenraums.

      Gschichten vom Wildern
      4,0
    • Es war eine schwere Zeit

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Mehr als 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges gibt es in Deutschland immer weniger Zeitzeugen, die von ihren Erfahrungen im Krieg berichten können. Josef Bader hat zahlreiche Gespräche mit diesen Zeitzeugen geführt und ihre Erlebnisse präzise dokumentiert. Entstanden ist eine einzigartige Sammlung von 40 ergreifenden Schicksalen abseits des Frontkampfes – unvorstellbare Momentaufnahmen des Lebens, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Das Tagebuch des Soldaten Klaus Boy endet abrupt mit den Worten: „So, nun werde ich wieder versuchen zu schlafen, mehr als 2, höchstens 3 Std. kam man in 24. Std. ja doch nicht dazu.“ Er war einer von vielen Soldaten, die schreckliche Erlebnisse hatten und jäh aus dem Leben gerissen wurden. Bader hat 40 bewegende Geschichten von Menschen gesammelt, die den Krieg hautnah miterlebt haben. Ihre Gedanken und Gefühle sind in Tagebuch- und Briefform festgehalten. Ergänzt durch Berichte der Hinterbliebenen, Zeitungsartikel und bürokratische Dokumente, bietet dieses Werk eine außergewöhnliche Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg, die über das übliche Standardrepertoire hinausgeht. Angereichert mit zahlreichen, teils privaten Abbildungen, ist dieser Band auf jeden Fall einen Blick wert!

      Es war eine schwere Zeit
      3,0
    • Der historische Roman fußt auf den Geschehnissen des Jahres 1212, als sich Tausende von Kindern aus Frankreich und Deutschland singend und betend zu einer Wallfahrt aufmachten, die als der Kinderkreuzzug in die Geschichte einging.Gottfried, der Grafensohn, und Lucien, der Hirtenbub und Prügelknabe Gottfrieds, haben die selbe Mutter: Adeline, die schöne Heilerin des Dorfes Cloyes in Nordfrankreich. Während aber der ältere der Halbbrüder ein Kind der Liebe ist, wurde Lucien mit Gewalt gezeugt. Unter der Drohung, Adeline ansonsten als Hexe foltern und verbrennen zu lassen, hatte sie der Bischof Guy de La Tour gefügig gemacht.Angesteckt von der Kreuzfahrteuphorie jener Zeit stellen sich bei Lucien Visionen ein und er schart bei Predigten immer mehr Kinder um sich. Mit dem Einverständnis des Bischofs und des Königs ziehen die beiden Halbbrüder schließlich los, gefolgt von Tausenden von Kindern und Jugendlichen. Sie sind die Überflüssigen, die Entwurzelten jener Notzeit. Ihr Ziel ist Jerusalem. Nicht mit Waffen, sondern mit der Kraft des Gebetes wollen sie die Heiligen Stätten wiedererlangen...

      Deus Vult! der Kinderkreuzzug
    • Waldbrüder

      Wildererroman nach einer wahren Begebenheit

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Anfang der 1930er Jahre herrscht auch im kleinen Dorf Untergrainau bei Garmisch bittere Not. Manchem Familienvater bleibt kaum ein anderer Ausweg als die Wilderei, um seine Kinder zu versorgen. Es gibt allerdings auch Wildschützen aus Leidenschaft, denen das Jagdfieber im Blut liegt und die der Ansicht sind, das Wild gehöre allen – nicht nur dem Jagdpächter. Kein Wunder, dass die uralte Feindschaft zwischen Jägern und Wilderern keine Ruhe findet. Selbst Unbeteiligte haben unter dieser Gegnerschaft zu leiden. Das muss die junge Bauerntochter Magda erfahren, deren Brüder berüchtigte Wildschützen sind und die sich ausgerechnet in einen Jäger verliebt. Bei einem Pirschgang auf dem Griesberg kommt es schließlich zum tragischen Aufeinandertreffen der Kontrahenten ... Der Grainauer Josef Bader berichtet hier von einer wahren Begebenheit. In seinem packenden Roman macht er die drückende Atmosphäre in den schlimmen Jahren vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten greifbar. Damit entsteht ein schlüssiges Zeitzeugnis, dem Bader durch die Verwendung der Werdenfelser Mundart und eine hochdramatische Erzählweise Leben verleiht.

      Waldbrüder