Auf ein Stichwort brechen Schauspieler in Tränen aus, lachen, schreien oder zeigen Wut und Freude. Im Rampenlicht müssen sie in ihrer Rolle überzeugen – mit Stimme, Mimik und Körper. Sie schlüpfen mit Haut und Haar in ein anderes Ich, sei es auf der Bühne oder vor der Kamera. Ohne Team sind sie verloren, doch oft stehen sie allein. Die Anforderungen sind hoch, die Berufsaussichten ungewiss. Was macht das Theaterleben so einzigartig? Wie gehen Schauspieler mit Verrissen, Lampenfieber, Neid und Ängsten um? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit im Ensemble und mit Regisseuren? Wie hat sich der Beruf in den letzten Jahrzehnten verändert und wie gelingen Karrieren? Preisgekrönte Schauspielerinnen und Schauspieler, die mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet wurden, geben Antworten. Susanne Lothar erinnert sich an ihre ersten Bühnenerfahrungen, Hans Kremer reflektiert über das lebenslange Lernen, und Fritzi Haberlandt spricht über die Herausforderungen von Theater und Film. Imogen Kogge thematisiert den Rollenwechsel von der jungen Liebhaberin zur Kommissarin. In einfühlsamen Porträts und Kritiken bieten die Autoren Einblicke in die Berufung des Schauspielers. Hermann Schreiber hat für die Preisträger einen Fragebogen entwickelt, der persönliche Einblicke in das Leben und die Gedanken der Schauspieler gewährt.
Ulrich Khuon Bücher



Auf Teufel komm raus
- 143 Seiten
- 6 Lesestunden
Die in diesem Buch vorliegenden sieben Reden über die Todsünden Hochmut, Maßlosigkeit, Zorn, Trägheit, Neid, Wollust und Geiz bieten sieben ganz persönliche Annäherungen an das Thema. Aktuell und existenziell, mal ernst und mal humorvoll berichten sieben prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Kirche von ihren Erfahrungen mit der Kirche und der Sünde, hinter der mehr steckt als ein flotter Spruch. Mit einer Vortragsreihe hat die Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg dieses Thema für die Kirche neu entdeckt. Mit Beiträge von: Reinhold Beckmann, Ole von Beust, Kai Diekmann, Maria Jepsen, Ulrich Khuon, Jobst Plog und Heide Simonis