Gratis Versand ab € 9,99
Bookbot

Corinna Gepner

    10/18: Vers l'abîme
    Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten
    • Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

      Roman

      • 544 Seiten
      • 20 Lesestunden
      4,2(434)Abgeben

      Seit Jahrhunderten in Familienhand, verloren und wiedergefunden – ein Gutshaus, eine Familie und ein dramatisches Schicksal … Franziska kann es nicht glauben: Endlich ist sie wieder in ihrer Heimat auf Gut Dranitz. In den Wirren des zweiten Weltkriegs musste sie das herrschaftliche Anwesen im Osten verlassen. Lange gab es keinen Weg zurück. Trotzdem ließ sie die Sehnsucht nicht mehr los. Nie konnte sie die glanzvollen Zeiten vor dem Krieg vergessen, ihre Träume und Wünsche von einem Leben an der Seite ihrer großen Liebe Walter Iversen. Alles schien möglich. Doch der Krieg trennte die Liebenden und machte ihre Träume zunichte. Aber Franziska gab die Hoffnung nie auf ...SPIEGEL-Bestsellerautorin Anne Jacobs bei Blanvalet:Die Gutshaus-Saga:1. Das Gutshaus. Glanzvolle Zeiten2. Das Gutshaus. Stürmische Zeiten3. Das Gutshaus. Zeit des AufbruchsDie Tuchvilla-Saga:1. Die Tuchvilla2. Die Töchter der Tuchvilla3. Das Erbe der Tuchvilla4. Rückkehr in die Tuchvilla

      Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten
    • 10/18: Vers l'abîme

      • 307 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Erich Kästner ist vielen als Autor von Kinder- und Jugendbüchern bekannt, doch er verfasste auch zeitkritische Romane. Der 1931 entstandene Roman Fabian thematisiert den moralischen und geistigen Verfall in einer politisch schwierigen Zeit. Kästner zeigt, wie politischer und moralischer Verfall der Gesellschaft eng miteinander verbunden sind. Fabian, ein arbeitsloser Germanist, wandert durch Berlin auf der Suche nach Arbeit und Kontakten. Dabei begegnet er Menschen, die ihn ausnutzen wollen, und sieht, wie seine Freundin sich prostituiert, um Schauspielerin zu werden. Sein bester Freund begeht Selbstmord aufgrund einer banalen Bemerkung. Ein Erfinder möchte seine schädlichen Erfindungen zurücknehmen, was scheitert. Die Stadt ist im Zerfall, die Menschen leben in einem hoffnungslosen Labyrinth. Fabian, ein Außenseiter und Moralist, beobachtet sarkastisch die menschliche Korrumpierbarkeit und Gewissenlosigkeit. Kästner nutzt scharfe Satire, etwa bei einer Tombola mit Nahrungsmitteln als Preisen oder bei der Pöbelei als Abendunterhaltung. Die bissigen Beschreibungen der Menschen, wie die des Redakteurs Müntzer, der sein Gewissen "chloroformiert" hat, verdeutlichen die Falschheit der Verhältnisse. Der Roman bietet zeitkritische Beobachtungen, die auch heute relevant sind, und thematisiert die menschliche Schwäche, die Falschheit zu erkennen, aber nichts dagegen zu unternehmen.

      10/18: Vers l'abîme