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Ines Kappert

    Sprung in die Stadt. Chișinău, Sofia, Pristina, Sarajevo, Warschau, Zagreb, Ljubljana
    Der Mann in der Krise oder: Kapitalismuskritik in der Mainstreamkultur
    • Die Figur des ›ganz normalen Mannes‹ als Verlierer unserer Gesellschaft erfreut sich seit Ende der 1990er Jahre großer Popularität. Aber was ist an der marktfähigen Rede von Männern in der Krise interessant? Die Studie zeigt, dass die Inszenierung des unrettbar realitätsuntüchtigen Mannes zum Sigle einer harschen Gesellschaftskritik wird. Hollywoodblockbuster wie »American Beauty« von Sam Mendes oder »Fight Club« von David Fincher ebenso wie die Romane von Michel Houellebecq koppeln die Erzählung von dysfunktionalen Mittelschichtsmännern an die Beschreibung der Konsumgesellschaft als weder menschliches noch zu humanisierendes System.

      Der Mann in der Krise oder: Kapitalismuskritik in der Mainstreamkultur2008
    • Sprung in die Stadt. Chișinău, Sofia, Pristina, Sarajevo, Warschau, Zagreb, Ljubljana

      Kulturelle Positionen, politische Verhältnisse. Sieben Szenen aus Europa

      • 629 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Wo liegt Chisinau und wie lebt es sich in Pristina? Wie kann ich einem internationalen Publikum die Situation in diesen Städten sowie in Sofia, Sarajevo, Warschau, Zagreb und Ljubljana näherbringen? relations, ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes, geht davon aus, dass Kunst und Kultur das Zentrum einer Gesellschaft bilden und sucht nach neuen Wegen des Austauschs zwischen Deutschland und den Gesellschaften des östlichen Europa. In 'Sprung in die Stadt' beziehen Künstler, Theoretiker und Kulturschaffende zu aktuellen Fragen Stellung und reflektieren in Essays, Reportagen, literarischen Texten und künstlerischen Beiträgen die gesellschaftlichen Besonderheiten und den Alltag in diesen Städten. Das Buch folgt einer klaren Dramaturgie: Der Weg in eine neue Stadt führt über die Kunst. Jedes Kapitel schließt mit einem Essay, der Fragen aufwirft, die über den lokalen Kontext hinausgehen: Wie wird die kommunistische Ära musealisiert? Wie arbeiten die neuen Eliten die Kriege der jüngsten Vergangenheit auf? Wie sichert die EU ihre Außengrenzen und wen schützen die neuen Protektorate im ehemaligen Jugoslawien? Die Publikation bietet Einblicke in eine europäische Gegenwart, die von Unterschieden geprägt ist, jedoch die Vergangenheit des Kommunismus, radikalen gesellschaftlichen Umbau und Demokratie als gemeinsame Herausforderungen hat. Wie reagieren Künstler und Intellektuelle darauf? Für welche Visionen stehen sie ein?

      Sprung in die Stadt. Chișinău, Sofia, Pristina, Sarajevo, Warschau, Zagreb, Ljubljana2006