Bookbot

Annette Dittert

    1. Jänner 1962
    Dear Britain
    Der stille Bug
    Palmen in Warschau
    London Calling
    • Dear Britain

      Auf der Suche nach der Seele Großbritanniens | Aus dem Leben der ARD-Korrespondentin auf der Brexit-Insel

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Als Annette Dittert am 31. Januar 2020 um Mitternacht vor der Downing Street stand, um live in den ARD-Tagesthemen darüber zu berichten, dass der Brexit in dieser Nacht nun endgültig vollzogen sei, schossen ihr kurz vor der Schalte plötzlich Tränen in die Augen. Längst war London ihr Zuhause geworden. Jetzt war der Bruch mit der EU nicht mehr umkehrbar. Für sie und viele Briten, die bis zum Schluss noch auf einen anderen Ausgang gehofft hatten, ein bedrückender Tag. Zehn Jahre später fragt sich Annette Dittert, was aus dem Land geworden ist. Sie nimmt uns mit auf eine Reise über die Insel: Wir besuchen die Royal Albert Hall und das House of Lords, schwimmen mit der Frauengruppe »Blue Tits« im Meer an der Ostküste der Insel, plaudern mit Schotten, Priestern und Earls. Und sind bei der Autorin auf ihrem Narrowboat Emilia zu Gast, einem kleinen bunten Boot aus Stahl am Regents Kanal, mitten im Zentrum Londons. So entsteht ein facettenreiches Bild der eigenwillig-charmanten Briten, deren prekäre wirtschaftliche und soziale Situation – nicht nur in Folge des EU-Austritts – im Alltag spürbar ist und die doch stets Haltung bewahren.

      Dear Britain2026
    • London Calling

      Als Deutsche auf der Brexit-Insel

      Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Annette Dittert 2008 als Korrespondentin der ARD in London ihre Zelte aufschlägt. Nach vielen Jahren beruflichen Nomadentums weiß sie sofort: Hier will ich bleiben. Während ihrer vielen Jahre in der britischen Hauptstadt hat sie im Fernsehen nicht nur über Politik, Kultur und Königshaus berichtet, sondern auch immer wieder über die Eigenarten der Engländer im Allgemeinen und der Londoner im Speziellen. In ihrem Buch erzählt sie sehr persönlich über das Leben in dieser wunderbaren Stadt: über die Leidenschaft zu ihrem Hausboot namens Emilia, über das Prinzip des englischen Sich-Durchwurschtelns, über Straßenkünstler, gentrifzierte Stadtteile, den Bären Paddington – und natürlich den Brexit, der das Lebensgefühl in der Metropole auch für sie ganz persönlich verändert hat.

      London Calling2017
      4,4
    • Palmen in Warschau

      • 251 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Polen hat in den letzten Jahren stürmische Veränderungen durchlebt, und die ARD-Korrespondentin Annette Dittert präsentiert das faszinierende neue EU-Mitglied in Porträts, Geschichten und Analysen. Ihre Reise begann an einem trüben Wintertag in Warschau, als sie mit wenig Wissen über das Land ankam. Der erste Anblick war das orange Signet eines deutschen Baumarktes in einem Vorort, was sie zum Nachdenken brachte über die Geschichte zwischen Deutschland und Polen. Dittert berichtet seither leidenschaftlich und sachkundig über Polen, ein Land, über das im Westen oft wenig bekannt ist. In ihrem Buch nimmt sie die Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch das heutige Polen, beleuchtet seine Kultur, Politik, den Alltag und die Menschen. Dittert zeigt sich als beeindruckende Erzählerin und gibt Einblicke in die komplexe Realität des Landes, das sich in einem ständigen Wandel befindet. Ihr Blick auf Polen ist sowohl informativ als auch persönlich, und sie schafft es, die Vielfalt und die Herausforderungen des Lebens in diesem dynamischen Land zu vermitteln.

      Palmen in Warschau2004
    • Von Lemberg bis Brest erstreckt sich eine Reise entlang der polnischen Ostgrenze, die in ein vergessenes Land führt. Der Bug, ein unauffälliger Fluss, fließt 772 km von der Westukraine bis zur Mündung in den Narew und hat eine herausragende politische Bedeutung. Nach dem Ersten Weltkrieg bildete er die Grenze zwischen Polen und der Sowjetunion, später zwischen Hitlers und Stalins Diktaturen, und heute trennt er Polen von der Ukraine, was ihn zur Ostgrenze des zukünftigen Europas macht. Annette Dittert, Polen-Korrespondentin der ARD, und Fritz Pleitgen, ein erfahrener Auslandskorrespondent, haben den Bug entlang seiner gesamten Strecke bereist. Sie besuchen die Überreste des habsburgischen Galiziens, einschließlich Lemberg, einer Wiege der ostjüdischen Kultur, und reisen bis nach Brest, dem Ausgangspunkt des Naziangriffs auf die Sowjetunion. Auf ihrer Reise treffen sie außergewöhnliche und gewöhnliche Menschen, die ihre Geschichten teilen: ein Rabbi aus New York, der die kleine jüdische Gemeinde in Lemberg leitet, ein polnischer Professor, der als Kind vertrieben wurde, und ukrainische Grenzsoldaten sowie Mönche aus einem orthodoxen Kloster. Dittert und Pleitgen eröffnen den Lesern eine lange vergessene Welt, die durch die Erweiterung und das Zusammenwirken Europas wieder ins Bewusstsein rückt.

      Der stille Bug2004