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Andreas Anter

    28. Juni 1960
    Theorien der Macht zur Einführung
    Die normative Kraft des Faktischen
    • Die normative Kraft des Faktischen

      Das Staatsverständnis Georg Jellineks

      Georg Jellinek war der bedeutendste Vertreter der Staatslehre seiner Zeit. Bis heute wird er in der internationalen Literatur diskutiert. Ob Zwei-Seiten-Lehre, Drei-Elemente-Lehre oder Vier-Status-Lehre - Jellinek schrieb sich mit pragnanten numerischen Formeln in die Geschichte der Staatstheorie und Staatsrechtslehre ein. Seine Formel von der "normativen Kraft des Faktischen" gehort langst zum festen Bestand der politischen Publizistik. Sein opusmagnum, die "Allgemeine Staatslehre" wurde bereits bei ihrem Erscheinen als Meisterwerk gefeiert und rasch in alle Weltsprachen ubersetzt. Fur Max Weber, auf den er starken Einfluss ausubte, war Jellinek der einzige Vertreter seines Fachs von Weltgeltung. Die Beitrage dieses Bandes diskutieren die zentralen Aspekte der Staatstheorie Jellineks und prufen sie im Blick auf ihre Relevanz fur die Losung heutiger Problemstellungen, nicht zuletzt fur die Fragen der Staatlichkeit und des Verbandscharakters der Europaischen Union. Zu den Arbeitsgebieten des Herausgebers Andreas Anter gehoren die Staatstheorie, Politische Ideengeschichte und Verfassungspolitik. Mit Beitragen von Andreas Anter, Hans Boldt, Stefan Breuer, Andre Brodocz, Jens Kersten, Dieter Koop, Oliver Lepsius, Walter Pauly, Martin Siebinger

      Die normative Kraft des Faktischen
      2,0
    • Theorien der Macht zur Einführung

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Frage, warum Menschen sich anderen Menschen unterordnen, ist eine der ältesten Fragen der politischen Theorie und gehört bis heute zu ihren grundlegenden Themen – menschliches Handeln scheint unausweichlich durch Machtbeziehungen geprägt. Gestellt wird die Frage nach der Macht in den Sozialwissenschaften auf denkbar verschiedene Weise: Was ist Macht überhaupt? Hat sie mit der menschlichen Natur zu tun? In welchen Formen tritt die Macht in Erscheinung? Welche Rolle spielt sie in der Politik? Würde Politik ohne Macht überhaupt funktionieren? Ist Machtausübung immer repressiv? Wie wird Macht im modernen Staat kontrolliert? Diese Fragen behandelt der Einführungsband insbesondere anhand der Konzepte von wichtigen modernen Theoretikern der Macht: Max Weber, Hannah Arendt, Niklas Luhmann und Heinrich Popitz.

      Theorien der Macht zur Einführung