Dava Sobel ist eine anerkannte Autorin populärwissenschaftlicher Darstellungen. In ihrer vier Jahrzehnte umspannenden Karriere als Wissenschaftsjournalistin hat sie für zahlreiche Magazine geschrieben und mehrere Bücher mitverfasst. Ihr bekanntestes Werk befasst sich mit den Komplexitäten der Längen- und Breitengrade.
How the Glow of Radium Lit a Path for Women in Science
Focusing on the life and contributions of a groundbreaking female scientist, the book explores her significant impact on the field and highlights the lesser-known stories of the young women who trained in her laboratory. Through a blend of biography and historical context, it sheds light on their struggles and achievements, offering a fresh perspective on women's roles in science. The narrative emphasizes both the individual's legacy and the collective experiences of women in a male-dominated profession.
W drugiej połowie XIX wieku Obserwatorium Harvarda zaczęło zatrudniać kobiety
na stanowiskach obliczeniowców, tzw. ludzkich komputerów. Ich zadaniem było
interpretowanie obserwacji teleskopowych wykonywanych co noc przez męskich
pracowników instytucji. Początkowo grupa ta składała się z żon, sióstr i córek
astronomów, ale wkrótce jej szeregi zasiliły absolwentki nowych college’ów dla
kobiet – Vassar, Wellesley oraz Smith. Kiedy fotografia zmieniła sposób
uprawiania astronomii, kobiety przeniosły uwagę z obliczeń na badanie gwiazd
utrwalanych każdej nocy na szklanych płytach fotograficznych. „Szklany
wszechświat”, składający się z pół miliona płyt przez dekady gromadzonych
przez Uniwersytet Harvarda, umożliwił kobietom dokonanie niesamowitych odkryć,
dzięki którym ich nazwiska zajęły honorowe miejsce w dziejach astronomii. Były
to: Williamina Fleming, Antonia Maury, Henrietta Swan Leavitt, Annie Jump
Cannon oraz Cecilia Payne. Książka Szklany wszechświat, wzbogacona fragmentami
listów, dzienników i pamiętników, to ukryta historia kobiet, których wkład w
rozwój astronomii na zawsze zmienił sposób rozumienia gwiazd oraz naszego
miejsca we Wszechświecie.
In einer Zeit, als Edison mit seiner elektrischen Glühbirne für Aufsehen sorgte, begannen Frauen an der amerikanischen Ostküste, die Gestirne zu erkunden. In den 1880er-Jahren engagierte ein Professor der Harvard University Frauen als „Computer“ am Observatorium. Dazu gehörten nicht nur Angehörige von Astronomen, sondern auch Absolventinnen neuer Frauen-Colleges und leidenschaftliche Sternbeobachterinnen. Diese Frauen leisteten Erstaunliches: Williamina Fleming, eine ledige Mutter und ehemalige Haushälterin, entdeckte rund 300 Sterne, während Antonia Maury eine eigene Klassifikation der Planeten entwickelte, die als Grundstein der modernen Astrophysik gilt. Dennoch fanden nur wenige von ihnen später die verdiente Anerkennung. Dava Sobel widmet sich in ihrem neuen Buch dem Wirken dieser ambitionierten Wissenschaftlerinnen und setzt ihnen ein Denkmal. Die Autorin hat intensiv recherchiert und präsentiert ihre Erkenntnisse auf spannende und persönliche Weise. Sobels Werk sensibilisiert die Leser für historische Geschlechterungleichheiten in der Wissenschaft und zeigt, dass unser Wissen über den Nachthimmel auf den Verdiensten beider Geschlechter beruht. Es ist ein lebendiges Porträt fast vergessener Wissenschaftlerinnen, die entscheidend zur Entwicklung der Astrophysik beitrugen.
'A biographical orrery - intricate, complex and fascinating' The Observer 'A peerless intellectual biography. The Glass Universe shines and twinkles as brightly as the stars themselves' Economist Bestselling author Dava Sobel returns with a captivating, little-known true story of women in science Before they even had the right to vote, a group of remarkable women were employed by Harvard College Observatory as 'Human Computers' to interpret the observations made via telescope by their male counterparts each night. The author of Longitude, Galileo's Daughter and The Planets shines light on the hidden history of these extraordinary women who changed the burgeoning field of astronomy and our understanding of the stars and our place in the universe.
By 1514, the reclusive cleric Nicolaus Copernicus had developed an initial outline of his heliocentric theory-in which he defied common sense and received wisdom to place the sun, and not the earth, at the center of our universe, and set the earth spinning among the other planets. Over the next two decades, Copernicus expanded his theory and compiled in secret a book-length manuscript that tantalized mathematicians and scientists throughout Europe. For fear of ridicule, he refused to publish. In 1539, a young German mathematician, Georg Joachim Rheticus, drawn by rumors of a revolution to rival the religious upheaval of Martin Luther's Reformation, traveled to Poland to seek out Copernicus. Two years later, the Protestant youth took leave of his aging Catholic mentor and arranged to have Copernicus's manuscript published, in 1543, as De revolutionibus orbium coelestium (On the Revolutions of the Celestial Spheres)-the book that forever changed humankind's place in the universe. In her elegant, compelling style, Dava Sobel chronicles, as nobody has, the conflicting personalities and extraordinary discoveries that shaped the Copernican Revolution. At the heart of the book is her play "And the Sun Stood Still," imagining Rheticus's struggle to convince Copernicus to let his manuscript see the light of day.
Schon um das Jahr 1514 verfasste Nikolaus Kopernikus eine erste Skizze seiner heliozentrischen Theorie. Nicht die Erde stand demnach im Mittelpunkt des Universums, sondern die Sonne, und die Planeten umkreisten sie. Diese Schrift war revolutionär, aber nur einem kleinen Kreis von Astronomen bekannt. Anhand zahlloser Sternenbeobachtungen entwickelte Kopernikus seine Theorie weiter, das betreffende Manuskript hielt er jedoch unter Verschluss. Die geheimnisumwitterte Existenz dieser Schrift trieb Wissenschaftler in ganz Europa um. Im Jahr 1539 begab sich schließlich der junge deutsche Mathematiker Georg Joachim Rheticus nach Frauenburg, um Kopernikus zu überreden, sein Werk zu veröffentlichen. Unter dem Titel De revolutionibus orbium coelestium (Über die Umschwünge der himmlischen Kreise) sollte das Buch unser Verständnis von unserem Platz im Universum für immer verändern. Elegant erzählt Dava Sobel die Geschichte der Kopernikanischen Revolution und bettet sie ein in die Geschichte der Astronomie von Aristoteles bis zum Mittelalter. Wie schon in ihren Bestsellern Längengrad und Galileos Tochter liefert sie so das unvergessliche Porträt einer wissenschaftlichen Großtat.
Der Kosmos ist kalt, groß und unbegreifbar? Nicht bei Dava Sobel. Unnachahmlich vermittelt sie Wissenschaft erzählerisch und packend. Wer nach den Sternen fragt, so die Botschaft dieses charmanten und klugen Buches, wird am Ende immer wieder auf der Erde landen. Denn die Geschichte der neun Planeten ist nicht nur die Geschichte ihrer Entdecker, sondern sie erzählt auch davon, wie man den Himmelskörpern seit Menschengedenken eine Bedeutung in Kunst, Mythologie und Literatur zugeschrieben hat. Eine Reise zu den Sternen auf neuen und niemals vermuteten Wegen.
Galileo Galileis Tochter Maria Celeste war nicht nur das geliebte Kind des großen Wissenschaftlers Philosophen und Schriftstellers, sie war auch eine kluge Ratgeberin, Begleiterin seines Lebens und seiner Arbeit, eine wunderbare Briefpartnerin. Galilei, der das christliche Dogma wie kein zweiter erschütterte, war ein tiefgläubiger Christ, der seine Tochter mit dreizehn Jahren ins Kloster gab, nach San Matteo in Arcetri bei Florenz, das sie bis zu ihrem frühen Tod im Jahr 1634 nicht mehr verlassen sollte. 124 Briefe der Schwester Maria Celste an den Vater sind erhalten, einzigartige Zeugnisse ihres scharfen Verstandes und ihrer liebevollen Loyalität gegenüber dem Vater. Vor dem Hintergrund dieser Briefe zeigt uns Dava Sobel einen Galileo, wie wir ihn nicht kennen: voller Mut, die Wahrheiten auf die er stieß, zu erklären, menschlich in seinen Schwächen und seinem Glauben, seiner Familie, vor allem seiner ältesten Tochter, treu ergeben. Meisterlich versteht es Sobel, die Stimmen Galileos und seiner Tochter - eingefangen in den Briefen und zahlreichen Dokumenten - in ihre Erzählung einzuweben. Und sie führt uns die wohl dramatischste Konfrontation von Kirche und Wissenschaft in der Geschichte vor Augen. Die Briefe Celestes zweifeln an keiner Stelle an dem unerschütterlichen Glauben ihres Vaters an Gott. Als die Inquisition ihm 1633 den Prozess machte, retteten nicht zuletzt sie ihn vor dem Scheiterhaufen.
„Dava Sobel schildert mit liebevoller Passion für das historische Detail den Sieg des wissenschaftlichen Geistes über den religiösen Dogmatismus.“ Peter M. Hetzel
Schweizer Illustrierte
„Das ebenso farbige wie klare Bild einer Epoche im Umbruch.“
Kölnische Rundschau
„Dava Sobel ist eine meisterhafte Erzählerin.“
New York Times Book Review
John Harrison, ein schottischer Uhrmacher, setzte sich ein ehrgeiziges und unmöglich erscheinendes Ziel: eine Methode zu ersinnen, die es Seeleuten ermöglicht, den genauen Längengrad ihrer Position auf See zu bestimmen. Über vierzig Jahre arbeitete Harrison wie besessen an der Herstellung eines perfekten Chronometers und kam schließlich — trotz Missgunst und zahlreicher Anfeindungen — zum Erfolg. Dava Sobels in luzider Prosa erzählte Geschichte dieser wissenschaftlichen Gralssuche wurde ein überwältigender internationaler Erfolg. »Dava Sobel erzählt eine einfache Geschichte, zurückhaltend und fast bescheiden, dennoch brillant und meisterhaft von der ersten bis zur letzten Zeile.« Die Welt »Ein Kunststück, das zuvor nur Stephen Hawking mit der kurzen Geschichte der Zeit gelang.« Süddeutsche Zeitung