Liebe fürchtet nichts
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Augustins Vyznání gehört zu den bekanntesten und am häufigsten missverstandenen Werken der europäischen Literatur. Der Leser, der sich von den autobiografischen Passagen mitreißen lässt, vergisst oft, dass es sich um ein komplexes philosophisches und theologisches Werk handelt, das ohne tiefere Kenntnis des intellektuellen Umfelds, in dem es entstand, nicht verstanden werden kann. Es stellt sich die Frage, ob es sich um einen autobiografischen Text mit philosophisch-theologischem Zusatz oder um einen philosophisch-theologischen Traktat mit unerwartet langer autobiografischer Einleitung handelt. In diesem Werk gesteht der Autor seine Sünden aus der Jugend und sein intellektuelles Suchen nach der wahren Natur Gottes. Die erste Autobiografie der europäischen Literatur fasziniert bis heute durch die beispiellose Emotionalität der Sprache und das Maß an Selbstoffenbarung eines Menschen, der in der Begegnung mit Gott seine eigene Identität sucht, und hat auch heute nichts von ihrer Dringlichkeit verloren.
Der Dialog »De beata vita« ist der beredte Versuch, antikphilosophisches Denken mit dem christlichen Glauben zu versöhnen. Die Methode, Glauben durch Denken und, umgekehrt, Philosophie durch Religion wechselseitig zu interpretieren und zu bestimmen, gilt von Augustin an als legitim. Theologie und Religionsphilosophie sind damit im Grunde untrennbar geworden.
Einer der großen Eckpfeiler in der Geschichte der christlichen Philosophie, "Vom Gottesstaat" bietet eine aufschlussreiche Interpretation der Entwicklung der modernen westlichen Gesellschaft und des Ursprungs des westlichen Denkens. Im Kontrast zwischen irdischen und himmlischen Städten, die den allgegenwärtigen Kampf zwischen Gut und Böse repräsentieren, untersucht Augustinus die Menschheitsgeschichte in ihrem Verhältnis zur Ewigkeit.
Auf der Höhe seines Lebens, um 397/98, schreibt Augustinus die Bekenntnisse . Jede literarische Selbstdarstellung, von Petrarca über Montaigne und Rousseau bis in die Gegenwart, fußt bewußt oder unbewußt auf diesem großen Vorbild. Unzählige haben in den von Augustinus beschriebenen Verirrungen die eigenen Schwächen und Verfehlungen erkannt und sich so in diesem Buch wiedergefunden. Höhepunkt von Augustinus' Autobiographie ist die Geschichte der eigenen Bekehrung. Mit stilistischer und rhetorischer Meisterschaft beschreibt Augustinus die Versuche des Menschen, sich von Gott zu lösen und den Weg des eigenen Selbst zu gehen, und seine dabei immer wiederkehrende Erfahrung, daß er sich einer göttlichen Fügung beugen muß, daß er – wie Augustinus sagt – von Gott umschlossen ist.
Vollständige Ausgabe Eingeleitet und Übertragen von Wilhelm Thimme
Die autobiographischen Betrachtungen des Kirchenlehrers Augustinus bieten einen Einblick in den spätrömischen Alltag aus der Sicht eines wohlhabenden Mannes und zählen zu den bedeutendsten autobiographischen Werken der Weltliteratur.
„Vom Geheimnis der Weihnacht“ bietet meisterhafte Betrachtungen zur Menschwerdung Gottes. Augustinus vermittelt das Unfassbare in eingängigen Paradoxien und lädt zum freudigen Staunen ein. Diese Sammlung christlicher Literatur berührt bis heute und basiert überwiegend auf seinen Weihnachtsansprachen, übersetzt von Stefan Liesenfeld.
Aurelius Augustinus, der bedeutendste lateinische Kirchenvater der Spätantike, prägte mit seinen Werken das "christliche Mittelalter". Dieses Buch bietet Einblicke in die Gedanken und Theorien dieses großen Denkers, der sich intensiv mit philosophischen Themen beschäftigte.
Augustinus von Hippo, ein herausragendes philosophisches und theologisches Genie, analysiert im zweiten Band seiner Schriften das Evangelium nach Johannes. Mit über hundert Vorträgen bietet er tiefgründige Einblicke, die seine Bedeutung neben den größten Philosophen der Geschichte unterstreichen.
"Die zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat" von Augustinus von Hippo ist ein fundamentales Werk der christlichen Philosophie aus dem 5. Jahrhundert. Es beantwortet die Kritik am Christentum bezüglich des Roms Niedergangs und behandelt zentrale theologische Fragen. Dies ist der erste Band, der die Bücher eins bis dreizehn umfasst.
Die Werke des Heiligen Augustinus unter dem Titel "De symbolo ad Catechumenos" umfassen vier Bücher, die als Bücher, Traktate oder Reden bezeichnet werden. Sie behandeln Zeremonien vor der Taufe und sind sowohl inhaltlich als auch stilistisch bedeutend, wobei sie sich an die Kompetenten während feierlicher Übergaben richten.
Augustinus von Hippo wird als herausragendes philosophisches und theologisches Genie beschrieben, das mit seinem tiefsinnigen Verstand und christlicher Liebe die Jahrhunderte überragt. Das Buch enthält über fünfzig seiner bedeutendsten Briefe an Persönlichkeiten wie Nebridius und Hieronymus.
Augustinus von Hippo, ein herausragendes philosophisches und theologisches Genie, analysiert im ersten von zwei Bänden das Evangelium nach Johannes. Seine tiefsinnigen Vorträge umfassen über hundert Schriften, wobei dieser Band die Nummern 1 bis 38 präsentiert. Ein Werk, das seine bedeutende Rolle in der Philosophie unterstreicht.
"Die zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat" von Augustinus von Hippo ist ein fundamentales Werk der christlichen Philosophie, das auf die Behauptung reagiert, das Christentum habe den Niedergang Roms verursacht. Es behandelt zentrale theologische Fragen und ist ein Eckpfeiler des westlichen Denkens. Dies ist der erste von zwei Bänden.
«Die vorliegenden Predigten über den Ersten Johannesbrief dürfen den Anspruch darauf erheben, mit unter die kostbarsten Perlen augustinischen Schrifttums und augustinischer Theologie gezählt zu werden», so eine Einführung zu diesen Texten. Die Predigten, die Augustinus der Gemeinde von Hippo im Jahr 407 hielt, kreisen angesichts einer bereits vollzogenen Kirchenspaltung durch den Donatismus, der einer sündhaften Priesterschaft keinen Platz in der Kirche einräumen will, um die Einheit der Kirche, die nur in der Verbundenheit mit Christus Wirklichkeit werden kann. Die Liebe zu Gott, zum menschgewordenen Sohn Gottes, konkretisiert sich in der Bruderliebe als Kriterium echten Christseins. Das aus diesen Predigten bekannte Wort: «Liebe und tue, was du willst», muss in diesem Zusammenhang gesehen werden. «Halten wir an der Einheit der Kirche fest, an Christus, an der Liebe»: Diese Mahnung des Kirchenlehrers an seine Gemeinde tönt durch alle Jahrhunderte bis in die Gegenwart.
"Die autobiographischen Betrachtungen des christlichen Kirchenlehrers Augustinus schildern den spätrömischen Alltag aus der Perspektive eines Mannes, der aus gehobenen materiellen Verhältnissen stammte. Das Werk gehört zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur." Redaktion Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Augustinus (354-430) war 13 Jahre lang Rhetor in Karthargo, Rom und Mailand, wo sich sein Leben wandelte. Er ließ sich in der Osternacht 387 taufen, 391 wurde er zum Priester geweiht und 395 wurde er Bischof von Hippo Regius. Augustinus' bekanntestes Werk sind die autobiographischen 'Confessiones', 'Bekenntnisse', geschrieben um 400, in denen er sein frühes Leben und seine Bekehrung beschrieb.
Selten hat ein Buch eine solche Wirkkraft entfaltet wie die Bekenntnisse des Augustinus. Zahllosen Theologen, Philosophen, Literaten und Künstlern wurde es zur Quelle der Inspiration. Getragen von großer Redlichkeit und bewundernswerter Offenheit lässt der bedeutende Kirchenvater darin sein Leben Revue passieren, von seinen Jugendtagen bis zum Augenblick seiner Bekehrung zu Gott. Der vorliegende Band versammelt die eindrücklichsten Passagen aus den Bekenntnissen, deren gedankliche Tiefe bis heute begeistert.
Erfahrungen mit Sprache von Augustinus bis Zaimoğlu
'Alle Wörter waren entweder in Dornen gehüllt oder in ein Knäuel verworrener Fäden verklebt. mit ihnen konnte ich niemanden gern haben, mich über wen ärgern, über einen Scherz lachen.'. Das schreibt Lojze Kovačič, der als Zehnjähriger von der vertrauten schweizerdeutschen in die fremde slowenische Sprachwelt katapultiert wurde. Sein Text steht neben vielen anderen, in denen namhafte Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Jahrhunderten und Erdteilen darüber schreiben, wie sie ihre Sprachen erlebt und was sie damit verknüpft haben. Den Ausgangspunkt bilden Erfahrungen wie Flucht oder Migration, (post)koloniale Machtverhältnisse, familiäre oder regionale Mehrsprachigkeit, Gehörlosigkeit oder Aphasie. Die Rede ist von Spracherwerb und Sprachverlust, vom Verdrängen der einen durch die andere oder vom Pendeln zwischen ihnen, auch von solchen – Emigranto, Spanglish, Kanak Sprak –, die ihre hybride Herkunft nicht verleugnen. Immer wieder geht es auch um die Wahl der Schreibsprache. 'Dichten', schreibt Marina Zwetajeva an Rainer Maria Rilke, 'ist schon übertragen, aus der Muttersprache in eine andere." Die ausgewählten Texte laden dazu ein, die Sprachwelten anderer besser zu verstehen und die eigenen zu entdecken.
»Bis ins 17. Jahrhundert konnte kein Denker seine Position festlegen, ohne sie zu Augustinus in Beziehung zu setzen ... An ihm nahm Maß, auch wer von ihm abwich.« Kurt Flasch präsentiert uns Augustinus als den Denker, der auf wechselnde Situationen reagierte - auf die eigenen intellektuellen und psychischen Entwicklungen, die er uns in seinen »Bekenntnissen« offenlegte, wie auf die gesamtgeschichtlichen und kirchenpolitischen in einer Zeit des Umbruchs. ›Geh in dich selbst zurück‹ ließe sich als Motto über die Philosophie des Augustinus stellen, und in diesem Sinne nähert sich Flasch in seiner Einführung in das Denken von Augustinus und in seiner Auswahl der Texte den zentralen augustinischen Themen von Wahrheit, Seele und Glück . Textauszüge u. a. aus: ›Über das Glück‹, ›Selbstgespräche‹, ›Über die wahre Religion‹, ›Verschiedene Probleme an Simplician‹, ›Bekenntnisse‹, ›Von der Gottesstadt‹, ›Brief an Vincentius‹.
Predigten des heiligen Augustinus über den ersten Johannesbrief
Die »Bekenntnisse« des Augustinus (354 - 430 n. Chr.) sind eines der berühmtesten Werke der Weltliteratur. Als der umfassende Versuch der Selbstverständigung eines gebildeten spätantiken Christen wurde das Werk zur Urform aller Autobiographien.
German, Latin (translation)
Grundfiguren endlichen Selbstseins bei Augustinus und Descartes
Zweiter Band
Augustinus. Bonhoeffer. Claudel. Dürrenmatt. Mauriac. Stein. Großausgabe.
The second book of the Catholic Classics series, The Confessions of St. Augustine , is an updated translation of the key work of Catholic tradition that is accessible for modern readers . Often considered one of the most influential and inspiring works of the saints, this classic yet relevant text was written by the Doctor of the Church as a prayer to God, confessing his faith despite past mistakes and recognizing the ways that God has transformed his heart. Through the years, it has remained a key reflection on the spiritual life for believers who seek to persevere through weakness toward the glory of heaven. Exploring topics such as understanding Sacred Scripture, the weakness of the human heart, and the transformative power of an encounter with the living God, this text draws readers ever closer to God through St. Augustine’s conversations with the heavenly Father who called him out of a life of sin and onto the path toward sainthood .With a new translation by Dr. Matthew Minerd, this special version renews Catholics' understanding and appreciation of this spiritual classic. It also This beautiful book draws all Catholics into a deeper relationship with God in their pursuit of holiness through the honesty, authenticity, and wisdom of one of the Church’s greatest saints.
On the Trinity is a Latin book written by Augustine of Hippo to discuss the Trinity in context of the logos. Although not as well known as some of his other works, some scholars have seen it as his masterpiece, of more doctrinal importance even than Confessions or The City of God.
Augustine's commentary on the Gospel of John stands out as the most complete and theologically profound among ancient Christian writings. It explores significant themes central to Augustine's thought, including the Trinity, the person of Christ, the Church's nature, and its sacraments, while also addressing the fulfillment of the divine plan. This work not only reflects Augustine's theological insights but also serves as a comprehensive examination of John's gospel, making it a vital resource for understanding early Christian doctrine.