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Marina Sandig

    Die Bundeswehr 1955 bis 2015: Sicherheitspolitik und Streitkräfte in der Demokratie
    Die Liebermanns
    Felix Liebermann
    Emanuel Mai
    • Emanuel Mai

      „Buchhandlung & Antiquarium“. Sammler – Hofantiquar – Revolutionsanhänger

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Emanuel Mai (1812-1897), in Posen geboren, gründete 1836 ein Antiquarium in Berlin und errichtete später auch einen Verlag Unter den Linden mit Kommissionen in Leipzig und Posen. Er war Mitglied in der Corporation der Berliner Buchhändler und des Deutschen Börsenvereins. 210 Jahre nach seiner Geburt rücken erstmals Spuren dieser jüdischen Biografie und die Vielfalt seiner Sammlungen in den Fokus: mittelalterliche Schriften auf Pergament und Papier, seltene Drucke sowie Kupferstiche und Musikstücke (12. 19. Jh.). Das Geschäft wurde als Königliches Hofantiquariat über Generationen geführt und wechselte mehrmals seinen Sitz (Leipziger Platz, Wilhelmstraße, Lützowplatz). 1936 wurde es durch Antisemitismus und NS-Regime zerstört. Nachfahren überlebten in der Emigration. Diese Miniatur soll dazu beitragen, dass Emanuel Mai und sein hinterlassenes deutsch-jüdisches Erbe, das bedeutsam für die Ausstrahlung Berlins und weiterer Kulturstädte ist, in die Erinnerungskulturen und das kollektive Gedächtnis eingehen

      Emanuel Mai
    • Felix Liebermann

      Mittelalterhistoriker – Gelehrter – Mäzen

      • 82 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Felix Liebermann (1851–1925), Mediävist, Altphilologe und Editor, gehört zu den bemerkenswerten Gelehrten der deutschen und englischen Geschichtsschreibung. Liebermann war Mitarbeiter der „Monumenta Germaniae Historica“. Im Auftrag der Savigny-Stiftung gab er die „Gesetze der Angelsachsen“ heraus. Sein Name ist dauerhaft verbunden mit den kritischen Studien der englischen Rechts-, Wirtschafts- und politischen Geschichte der angelsächsischen Zeit. Der preußische Kultusminister ernannte ihn 1896 zum Professor. Über Berlin hinaus waren er und seine Frau Cäcilie als hoch geehrte Mäzene bekannt. Liebermann gehörte u. a. der Verwaltung des Auerbach´schen Waisenhauses und der Zunz-Stiftung an. Er war Förderer der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und erhielt 1922 die Ehrenmitgliedschaft. 1925 verstarb der Privatgelehrte nach einem Unfall in Berlin. Seine Witwe Cäcilie Liebermann starb im Januar 1943, ausgegrenzt im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

      Felix Liebermann
    • Über zehn Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ernannte der erste Bundesminister für Verteidigung Theodor Blank (CDU) am 12. November 1955 die ersten Freiwilligen zu Berufs- und Zeitsoldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte. Knapp 35 Jahre später trat zum 3. Oktober 1990 die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei. Der zweite deutsche Staat und mit ihm die Nationale Volksarmee (NVA) existierten fortan nicht mehr. Damit wurde die Bundeswehr zur Armee der Einheit. In den folgenden Jahren wandelte sich die Bundeswehr im Rahmen der NATO von einer Armee zur Landesverteidigung im Kalten Krieg zu einer Armee im Auslandseinsatz. Der vorliegende Band beleuchtet die Geschichte der Bundeswehr in sicherheitspolitischer, strategischer, organisatorischer und gesellschaftlicher Perspektive. Dazu gehören die Konzeption der Inneren Führung als Organisations- und Führungsphilosophie wie auch die Berichterstattung der Medien zu den Streitkräften und ihren Einsätzen. Zahlreiche Infokästen, Übersichten, Karten und Fotos informieren über und illustrieren 60 Jahre Bundeswehr.

      Die Bundeswehr 1955 bis 2015: Sicherheitspolitik und Streitkräfte in der Demokratie