Der Rechtsberater thematisiert die Reform der Restschuldbefreiung, die am 1. Juli 2014 in Kraft tritt. Er bietet eine systematische Erläuterung des Verfahrens, einschließlich Schuldnerberatung, außergerichtlicher Einigung und der Wohlverhaltensperiode. Zahlreiche Beispiele und Checklisten erleichtern das Verständnis.
Die Texte in diesem EXTRA thematisieren die Bedeutung von Namen in Identität und Kultur. Sie beleuchten den Umgang mit Gottes Namen, die Namenswahl bei Kindern und Hochzeiten sowie das Schicksal namenloser Menschen. Beiträge von verschiedenen Autoren bieten persönliche und kulturelle Perspektiven auf das Thema.
Der Herbst spricht zu unserer Seele, indem er das Leben in seiner Reife und Vergänglichkeit widerspiegelt. Er lehrt uns Loslassen und Dankbarkeit für die Ernte und enthüllt Wunder in der Natur und in uns. Die Beiträge namhafter Autoren thematisieren Abschied, Veränderungen, Melancholie und die Schönheit des Moments.
In "Genügsamkeit. Einfach gut leben" wird die Idee der Genügsamkeit als Gegenpol zur Konsumgesellschaft beleuchtet. Menschen berichten von ihren Erfahrungen mit einem genügsamen Leben, das Freiheit und Zufriedenheit bringt. Themen wie Verzicht, Gemeinschaft und die Suche nach dem, was wirklich wichtig ist, stehen im Fokus.
In der Auseinandersetzung mit Gottesbildern wird deutlich, dass jeder Mensch eigene Vorstellungen von Gott hat, die oft irreführend sind. Diese Bilder, sei es der gemütliche Greis oder das allsehende Auge, fangen Gott ein, verleihen ihm Kontur und machen ihn fühlbar, führen jedoch gleichzeitig in die Irre. Die Bibel bietet zahlreiche Gottesbilder, von dem guten Hirten bis zum zornigen Kriegergott, doch alle sind mit Vorsicht zu betrachten. Das Verbot, sich kein Bildnis von Gott zu machen, gilt in den religiösen Traditionen des Judentums, Islams und Christentums und zielt darauf ab, die Verehrung konkreter Darstellungen zu verhindern. Gott übersteigt unsere Vorstellungen und ist immer größer und anders. Während das Christentum eine bilderfreundliche Tradition entwickelte, bleibt Skepsis gegenüber Gottesbildern ein zentrales Anliegen der Theologie und Spiritualität. Auf dem geistlichen Weg erleben Menschen oft, dass ihre Gottesbilder zerbrechen müssen, um den wahren Gott zu erkennen, der sich im Bildlosen und Dunklen offenbart. Mystische Erfahrungen zeigen, dass in dieser Bildlosigkeit neue Dimensionen der Gotteserfahrung zugänglich werden.
Die Beiträge dieses Buches konfrontieren die klassischen Tugenden mit den heutigen Herausforderungen für ein ethisches Leben und decken ihre tiefe Lebensrelevanz auf: Doris Weber, Vom Mehrwert des Guten Barbara Zillmann, Der Blick von unten: Gerechtigkeit Renate Naber, Ruhe im Gefühlssturm: Liebe Lisa Laurenz, Entdeckungsreise ins Sein: Weisheit Matthias Morgenroth, Suche jenseits aller Sicherheit: Glaube Birgit Schönberger, Couragiert leben: Tapferkeit Andreas Malessa, Licht am Ende des Tunnels: Hoffnung Michael Hollenbach, Rettung vor dem Überfluss: Maß Niklaus Brantschen, Das Gute wächst in der Stille Der Band erscheint zeitgleich zur Sendereihe in hr2 (ab Oktober 2007).
Heimat ist wieder gefragt. Je mobiler wir werden, je größer unsere Lebens- und Wirtschaftsräume werden in Zeiten der Globalisierung, desto mehr Nähe sucht der Mensch. Wo alles in Bewegung ist, will man wissen, wo man eigentlich hingehört. Noch ist Heimat ein Begriff, der vorwiegend von der Kitschindustrie oder von Rechtsradikalen offensiv gebraucht wird. Doch mehr und mehr wird deutlich: Ohne Heimat verkümmert der Mensch. Es gilt wieder ein vernünftiges Heimatbewußtsein zu entwickeln. Diesem Bedürfnis spürt das Buch in verschiedenen Ansätzen nach und lotet aus, was Heimat in einer mobilen Welt bedeutet – bis hinein in den spirituellen Bereich. Der Band erscheint zeitgleich zur Sendereihe in hr2 (Herbst 2006)
Die Zehn Gebote in den ethischen Konflikten der Gegenwart
175 Seiten
7 Lesestunden
Die Zehn Gebote sind in der jüdisch-christlichen Tradition die Grundlage jeder Ethik, wurden jedoch häufig missbraucht und instrumentalisiert. Ein häufiges Missverständnis ist, dass sie die menschliche Freiheit einschränken und blinden Gehorsam fördern. Im vorliegenden Band wird eindrucksvoll gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Zu aktuellen Grundsatzfragen werden ethische Konflikte mit den Geboten in Verbindung gebracht: 1. Religion als Privatsache und das erste Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. 2. Medizin und Biotechnologien im Kontext des zweiten Gebots: Du sollst dir kein Bildnis machen. 3. Selbstfindung und Zivilcourage sowie das dritte Gebot: Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen. 4. Die Zukunft der Arbeitswelt und das vierte Gebot: Gedenke des Sabbattages. 5. Generationengerechtigkeit und das fünfte Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren. 6. Der Streit um die Sterbehilfe und das sechste Gebot: Du sollst nicht töten. 7. Die Zukunft der Familie und das siebte Gebot: Du sollst nicht ehebrechen. 8. Die globale Weltwirtschaftsordnung und das achte Gebot: Du sollst nicht stehlen. 9. Wahrhaftigkeit in der Mediengesellschaft und das neunte Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden. 10. Der Zwang zum Konsum und das zehnte Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Der Band wird durch einen einführenden Essay und einen Ausblick zur Frage nach einem ethischen Grundkonsens der Religionen ergänzt.
Geiz ist geil und die Wollust tummelt sich als Wa(h)re Liebe im Nachtprogramm der Privatsender und im Internet. Was vor wenigen Jahren noch ein schlechtes Gewissen verursachte, ist zum Gebot der Stunde geworden: Stolz – Geiz – Neid – Zorn – Wollust – Völlerei – Trägheit: die „klassischen Verir-rungen“ des Menschen, die sogenannten Todsünden. In sieben Beiträgen unternehmen Autoren Streifzüge durch die Gesellschaft und entdecken dabei: Die in den Todsünden angesprochenen Einstellungen sind in einem Maße gesellschaftsprägend ge-worden, das nachdenklich macht. Denn sie bezeichnen Grundhaltungen, die in ihrer Verführungskraft den Menschen und seine innere wie äußere Welt auch heute noch „ums Leben bringen“ können. Der Band erscheint zur gleichnamigen Sendereihe in HR2 (September/Oktober).