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Grit Straßenberger

    Die Denkerin
    Hannah Arendt zur Einführung
    • Hannah Arendt zur Einführung

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Hannah Arendt ist auf dem besten Weg, zu einer Klassikerin politischen Denkens zu werden. Werk und Person erfahren seit nunmehr über zwei Jahrzehnten eine Aufmerksamkeit, die weit über die Grenzen des akademischen Diskurses hinausreicht. Wie erklärt sich dieses nicht abreißende Interesse an der zu Lebzeiten höchst umstrittenen Autorin? Grit Straßenberger stellt Arendt als eine politische Denkerin vor, die Ereignis- und Ideengeschichte zu einer begriffstheoretisch innovativen und zugleich krisendiagnostisch zugespitzten Neuerzählung des Politischen verbindet. Als ein auf die Moderne bezogenes politiktheoretisches Problemdenken enthalten Arendts 'Übungen im politischen Denken' keine Vorschriften darüber, was gedacht werden soll, sie verfolgen vielmehr das Ziel, 'Erfahrung darin zu erwerben, wie man denkt'.

      Hannah Arendt zur Einführung
      5,0
    • Die Denkerin

      Hannah Arendt und ihr Jahrhundert

      • 576 Seiten
      • 21 Lesestunden

      <b>Hannah Arendts Jahrhundertleben – die neue Biographie zum 50. Todestag </b> Hannah Arendt ist die Denkerin des 20. Jahrhunderts. In ihren Schriften wie in ihrem Leben spiegeln sich die tiefgreifenden Erschütterungen dieser Zeit: Aufstieg und Fall totalitärer Regimes, Flucht- und Fremdheitserfahrungen, aber auch hoffnungsvolle Neuanfänge prägten ihr gesamtes Denken. Doch Arendt wollte nicht nur berichten und bezeugen, sondern begreifen: Wie keiner zweiten gelang es ihr, die radikalen Brüche, existenziellen Verlusterfahrungen und unverhofften Chancen des dramatischen 20. Jahrhunderts zu verstehen – und zu leben. In ihrer wunderbaren Arendt-Biographie präsentiert Grit Straßenberger ein neues, lebendiges Bild dieser außergewöhnlichen Denkerin: Durch einen starken Fokus auf die Erinnerungen und Geschichten, die von Freunden, Kollegen und Schülern über Arendt erzählt wurden, lernen wir die Person hinter der einzigartigen Philosophin kennen. Obwohl ihr die Rolle des Intellektuellen zutiefst suspekt war, wurde sie zu einer Intellektuellen von Weltrang. Ihr Denken war irritierend und eigensinnig, sie eckte überall an, war aber alles andere als eine Einzelgängerin: Die Liste von Arendts Bekanntenkreis liest sich wie das „Who is Who“ der westlichen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Arendt führte ihr Jahrhundertleben als eine „Virtuosin der Freundschaft“, für deren Denken zwischenmenschliche Verbindungen unverzichtbar waren – und die auch heute noch unsere Freundin im Geiste sein kann.

      Die Denkerin