Band 10 der Reihe „Wien Archäologisch“ präsentiert sechs verschwundene neuzeitliche Friedhöfe Wiens, die von der Stadtarchäologie ausgegraben wurden. Die anthropologische Analyse der Skelette gibt Einblicke in Gesundheitszustand und Lebensbedingungen der Verstorbenen, die meist aus ärmeren Schichten stammten. Das Buch beleuchtet somit auch die soziale Topografie Wiens.
Heike Krause Bücher
1. Jänner 1960


Wien Archäologisch - 7: Schloss Kaiserebersdorf
Vom Adelssitz zur Justizanstalt
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Bereits im Mittelalter stand an der Stelle des heute als Justizanstalt genutzen Schlosses Kaiserebersdorf eine Burg. Deren Besitzer, die Herren von Himberg-Ebersdorf, traten ihr Anwesen 1499 an die Habsburger ab. Zunächst als kaiserliches Jagdschloss genutzt, erfuhr der Bau im Lauf der Jahrhunderte zahlreiche Aus- und Umbauten. Kaiserin Maria Theresia widmete das Schloss Mitte des 18. Jahrhunderts in ein Armenhaus um. Später diente es als Kaserne und Monturdepot. Das reich bebilderte Buch präsentiert die Ergebnisse der archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen sowie ausgewählte Funde. Darüber hinaus werden wichtige Bauten in der Umgebung des Schlosses vorgestellt.