Theodor Plievier Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)







Moskau. Stalingrad. Berlin. Der grosse Krieg im Osten
- 1085 Seiten
- 38 Lesestunden
Berlin
- 766 Seiten
- 27 Lesestunden
Der Roman »Berlin« ist Teil einer Trilogie von drei Romanen (Moskau, Stalingrad, Berlin) über den großen Krieg im Osten während des Zweiten Weltkriegs. In realistisch, drastischer Form wird in diesem Band der Untergang der 6. Armee in der Schlacht von Stalingrad, das Leiden der Frontsoldaten, der Verwundeten und das abgehobene, frontferne Leben der Offiziere in den Stäben und des Generalfeldmarschalls Friedrich Paulus beschrieben. Die Mißstände, die durch die bedingungslose Befolgung der Befehle »Kapitulation ausgeschlossen!« sowie »Wo ihr steht, da bleibt ihr!« entstanden, werden schonungslos dargestellt und machen dieses Werk zu einem Antikriegs-Roman. Es ist die Schilderung des Untergangs aus der Sicht der deutschen 6. Armee; auf die Verhältnisse bei der sowjetischen Seite wird nur vereinzelt eingegangen. Unter den lobenden Kritikern befanden sich Wolfgang Borchert, Alfred Andersch, Stephan Hermlin, Johannes R. Becher, Hermann Pongs, Jürgen Busche, Peter Härtling, Hermann Kant und Günther Rücker. Alfred Andersch pries »Stalingrad« als »das erste große Kunstwerk der deutschen Nachkriegsliteratur«.
Plieviers Roman "Moskau" ist so genau wie der Tatsachenbericht eines großen Reporters, aber gleichzeitig ein Epos von großem Format. Bis heute gibt es kein historisches oder literarisches Werk, das mit solcher Authentizität und erschütternden Eindringlichkeit ein Bild vom Anfang des deutsch-sowjetischen Krieges vermittelt.
Des Kaisers Kulis
- 348 Seiten
- 13 Lesestunden
Die Presse rühmte den Roman wegen seines Erfolgs und seiner antimilitaristischen Haltung als »Remarque der Flotte«. Plievier konnte zum Teil auf seine eigene vierjährige Kriegserfahrung zurückgreifen. Vorgänge, die er nicht selbst erlebt hatte, gestaltete er auf der Grundlage eines intensiven so die packend genaue Schilderung der Skagerrak-Schlacht von 1916, die er ihrer falschen Glorie beraubte und als Höhepunkt einer Reihe von Niederlagen der deutschen Marine enthüllte, und die Matrosenrevolte von 1917, deren unschuldig hingerichteten Anführern der Roman 1930 gewidmet war. Plievier entwickelte so eine Mischform von autobiographischer und historisch-dokumentarischer Schreibweise, die historischen Wahrheitsanspruch mit politischer Aufklärung verband. Für den dokumentarischen Roman hat er damit ein beispielhaftes Modell gegeben.
Stalingrad
Ani stín naděje






