Während sich Pauline Fouquet und Wenzel Kramer in ihrer Eigenschaft als »Ordner« – zukünftige Polizisten, wo es eigentlich keine Polizei mehr gibt – mit einem scheinbar gewaltsam ums Leben gekommenen Mann befassen müssen, hat Ruben Madeira im Weltraum ganz andere Sorgen. In einer experimentellen Raumstation bereiten ihm recht unerwartete Ergebnisse Kopfzerbrechen. Karl-Heinz Tuschel schrieb mit seinem 1987 unter dem Titel »Kurs Minosmond« erstmals erschienenen Roman vor allem eine gesellschaftliche Utopie. Seine Protagonisten leben in der Zukunft in einer idealisierten Welt, wie man sie sich als Ergebnis der Entwicklung einst ausmalte – allerdings ohne die Ideologisierung des Kommunismus, durch den sie angeblich entstehen würde. Der 2005 verstorbene Autor hat sein Buch 2001 nochmals überarbeitet.
Karl-Heinz Tuschel Reihenfolge der Bücher







- 2016
- 2007
Als eines der letzten Werke vor seinem Tod legte Karl-Heinz Tuschel „Balance am Rande des Todes“ vor. Zum Zeitpunkt der Entstehung 2001 war das Buch scheinbar schon von der gesellschaftlichen Realität überholt, schildert es doch Ereignisse im Zusammenhang mit einer atomaren Abrüstung der damaligen Supermächte USA und Russland, bzw. Sowjetunion. Auch über die beschriebene Computertechnologie mag man heute bereits lächeln. Andererseits stellt das Buch einen Blick in eine Alternativwelt dar, wie sie hätte kommen können, auf Befürchtungen, die noch vor ein paar Jahren gar nicht so abwegig aussahen. Ein Computer – heute würde man ihn als KI bezeichnen – „dreht durch“. Schlimm genug, aber es ist ausgerechnet der mit der nuklearen Verteidigung der USA betraute Rechengigant … Was Tuschel aus diesem oft umgesetzten Szenario machte, liest sich immer noch spannend.
- 2006
Karl-Heinz Tuschel (1928–2005) war ein prominenter Science-Fiction-Autor der DDR. Dieser Band präsentiert zehn größtenteils unveröffentlichte Kurzgeschichten von ihm, die seine breite Leserschaft und die hohen Auflagen seiner Werke widerspiegeln.
- 2006
Ein kleines Vorkommando bereitet die Landung eines Superraumschiffs auf einem fernen Planeten vor, der besiedelt werden und Jahrtausende später der Menschheit als Zuflucht dienen soll. Aber entgegen der vorherigen Erkundung durch automatische Sonden stoßen die Raumfahrer auf eine anscheinend noch junge Zivilisation, die von unbekannten Kräften beschützt wird, und müssen innerhalb einer Woche mit dieser Kontakt herstellen und einen Konsens über die Landung erzielen – bei Strafe des Untergangs sowohl des Vorkommandos als auch des Sternenschiffs.
- 1985
Karl-Heinz Tuschel patrí k strednej generácii východonemeckých prozaikov a jeho tvorba, zameraná na vedeckú fantastiku, si získava v kontexte literatúry NDR čoraz pevnejšie miesto. Dej románu Komando Venuša 3 sa odohráva okolo r. 3000 n. 1., keď je problém medziplanetárnych letov dávno vyriešený a ľudstvo osídlilo i Venušu. Na Venuši sa ľudia už nestarajú o priemyselnú výrobu. Tá prebieha úplne automaticky v podzemných komplexoch riadených počítačmi. Väčšina profesií je zameraná iba na pretváranie krajiny, úpravu prostredia. Zavše sa však vyskytnú situácie, ktoré musia riešiť tzv. komandá. Sú to skupiny mladých mužov — dobrovoľníkov. V organizácii a štruktúre kománd mnoho vecí pripomína inštitúciu, ktorá existovala na Zemi dávno v historickom čase a nazývala sa armáda. To je však už neznámy pojem. Úlohy, ktoré komandá plnia, sú takisto zamerané na pretváranie planéty, ale sú často spojené s rizikom, ľudia pri ich plnení stoja pred skúškou schopnosti a zároveň sa kryštalizujú ich vzájomné vzťahy. Ešte dlho po prečítaní knihy musíme myslieť na rad nadhodených problémov súvisiacich s budúcnosťou ľudstva, s jeho prežitím.




