Miniature - 80: Omaggio a Dalì
- 118 Seiten
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Luis Buñuel war ein visionärer surrealistischer Filmemacher, dessen Werke provozierten und gesellschaftliche Normen in Frage stellten. Seine frühen Experimente in Paris, beeinflusst von Salvador Dalí und Fritz Lang, legten den Grundstein für seine einzigartige filmische Vision. Buñuel erlangte Berühmtheit durch seine skandalösen, aber künstlerisch bedeutenden Filme, die oft die dunkleren Aspekte der menschlichen Psyche erforschten und die bürgerliche Scheinheiligkeit kritisierten. Seine späteren Arbeiten in Mexiko und Frankreich festigten seinen Status als einer der einflussreichsten und provokativsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts.






All’uscita del film il regime franchista venne travolto da un magnifico scandalo proprio mentre era impegnato nel tentativo di darsi un’immagine più liberale. La pellicola deflagrò come una bomba, con i caratteri più tipici del cinema del grande regista spagnolo, in questo caso perfetta miscela di caratteri autoctoni e di valori universali.
Im Mittelpunkt des Romangeschehens steht der Schriftsteller Durtal, der an einer Studie über den berüchtigten Gilles de Rais arbeitet. Er ist vom Satanismus in all seinen Erscheinungsformen fasziniert, befasst sich auch mit Astrologie, Alchimie und anderen Geheimwissenschaften und gerät so schließlich auf die Abseiten gesellschaftlichen Lebens. Den Höhepunkt der Handlung bildet die Teilnahme an einer schwarzen Messe, aus der Durtal voller Ekel, aber ohne Trost und Hoffnung flieht, weil er aus dem Spannungsfeld zwischen Teufelsanbetung und Christentum nicht herausfindet. Ein ebenso packender wie raffinierter Roman, der - im Jahre 1891 erschienen - alle (durchaus aktuellen) Merkmale einer Spätzeit aufweist.
Erinnerungen. Autobiographie
Kurz vor seinem Tod erschien Buñuels Autobiographie, die der Drehbuchautor Jean-Claude Carrière nach langen Gesprächen mit dem Regisseur aufgezeichnet hatte. Buñuel war einer der bedeutendsten Filmregisseure des letzten Jahrhunderts, der die Frühzeit des Films miterlebt hat und selbst zur künstlerischen Avantgarde der 20er/30er Jahre gehörte. In seiner Autobiographie erzählt er, welche seiner Filme er besonders liebte, wie sie entstanden und wie unterschiedlich sie aufgenommen wurden. Er reflektiert über seine Befindlichkeit im Alter, über von ihm bevorzugte Bars und Drinks, über Freundschaften, über sein Verhältnis zur Kommunistischen Partei, über Erotik, Sexualität und sein Verhältnis zum Tod.