Go ist ein sehr komplexes Spiel. Wahrscheinlich hat sich jeder Go-Einsteiger nach dem Lesen der Regeln oder eines Einführungsbuches gefragt: "Und jetzt?" Diese Lehrbuch richtet sich an all diejenigen, die die Spielregeln bereits kennen oder ein Einsteigerbuch gelesen haben und nun wissen möchten, wie es weitergeht. Das Buch behandelt alle grundlegenden Themen: Trennen und Verbinden, Eröffnung, Beziehungen zwischen den Steinen, gute Form und schlechte Form, Leben und Tod, Wirksamkeit und Punktwert von Zügen, und nicht zuletzt typische Endspielzüge. Das Buch erläutert die elementaren Techniken des Go-Spiels und hilft dem Leser, sein Spiel zu verbessern.
Thomas Hillebrand Bücher




Aggressive und sexuelle Zwangsgedanken
Ein Therapieleitfaden
Etwa ein Viertel der Zwangspatientinnen und -patienten leidet unter stark scham- und schuldbesetzten aggressiven und sexuellen Zwangsgedanken, was für Psychotherapeuten eine erhebliche Herausforderung darstellt. Dieser Therapieleitfaden ist die erste deutschsprachige Publikation, die sich ausschließlich mit dieser speziellen Gruppe von Betroffenen beschäftigt. Während viele Therapeuten mit Handlungszwängen vertraut sind, finden sie die Behandlung aggressiver und sexueller Zwangsgedanken oft schwierig. Woran erkennt man, dass es sich nur um Gedanken handelt und keine kriminellen Neigungen vorliegen? Wie geht man mit dem ständigen Zweifel der Patienten um? Der Autor beleuchtet diese Fragen und erklärt die besondere Dynamik dieser Zwangsgedanken, die sich von anderen Zwangsgedanken unterscheidet. Besonderheiten im Umgang mit dieser Patientengruppe werden abgeleitet, und beispielhafte Therapeut-Patienten-Dialoge veranschaulichen den Umgang mit typischen Fragen und Vorbehalten. Ein zentraler Aspekt ist die Vorbereitung und Durchführung einer Exposition in sensu, die die intensive Furcht der Betroffenen adressiert. Variationen der Exposition in vivo ergänzen die konfrontative Behandlung. Zudem wird eine Analyse bestehender Diagnoseinstrumente sowie der zwangsspezifische inferenzbasierte Therapieansatz nach O'Connor vorgestellt, der im deutschsprachigen Raum bislang wenig Beachtung fand.