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Moritz Küng

    Der Larsen Effekt. Prozesshafte Resonanzen in der
    Re-Reading the Manual of Travelling Exhibitions, UNESCO, 1953
    • Das 1953 von der UNESCO herausgegebene Manual of Travelling Exhibitions ist ein Handbuch zur Organisation von Wanderausstellungen. An Museen und andere öffentliche Institutionen gerichtet, formuliert es eine Grammatik des Ausstellens: von organisatorischen Fragen bis zum Ausstellungsdesign. Das „Manual“ liest sich aus heutiger Sicht wie ein Manifest einer noch ungebrochenen Moderne der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ein umfangreich kommentierter Reprint des Manual of Travelling Exhibitions soll zum einen die historische Quelle kontextualisieren und kritisch hinterfragen, zum anderen verschiedene Formen der Aktualisierung aufzeigen. Dabei sind die Inhalte des „Manual“ ebenso bedeutsam wie seine immanenten Fehlstellen, die Buchgestaltung oder die fotografische Logik der Abbildungen.

      Re-Reading the Manual of Travelling Exhibitions, UNESCO, 19532018
    • "Der Larsen Effekt, benannt nach dem dänischen Physiker Søren Larsen (1871-1957), bezeichnet ein Phänomen, das vielen aus Konzerten oder Konferenzen bekannt ist: hält man ein Mikrophon zu nahe an einen Lautsprecher, verursacht dies einen sich schnell entwickelnden schrillen Ton, der zum Zusammenbruch des Audiosystems führen kann. Dieser Effekt, auch Rückkopplung genannt, dient als Titel und Metapher für die Ausstellung in der zum Teil neu produzierte Werke von 16 Künstlerinnen und Künstlern dreier Generationen präsentiert werden. Das Thema der Ausstellung fokussiert allerdings nicht vordergründig auf die "Resonanzkatastrophe" des Larsen Effekts als vielmehr auf den vitalen und dynamischen Charakter zeitgenössischer Kunstwerke, welche unterschiedliche Komponenten miteinander verbinden und aus deren Assoziation, Verdichtung oder Verwicklung Neues entsteht." (résumé source internet)

      Der Larsen Effekt. Prozesshafte Resonanzen in der2002