Trotz unzähliger Forschungsbeiträge zur Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und dem „Verweigerungskünstler“ Thomas Bernhard wurde den Verbindungslinien beider Autoren noch nie vergleichend nachgegangen. Der Band erschließt zum 30. Todestag Bernhards (u. 15 Jahre Nobelpreis für Jelinek) anschaulich ein breit gefächertes Spektrum an Themen, Perspektiven und Werken beider Schriftsteller im Vergleich. Mit einem Essay von Elfriede Jelinek.
AuszugIllegale Migration: Was bedeutet das? Das Buch „Geschlossene Gesellschaft“ unterstützt die engagierte Arbeit des Kölner Netzwerks „kein mensch ist illegal“ und wirbt für mehr Respekt und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Illegalisierten. Es enthält neben einer Vielzahl von Informationen zu rechtlichen Bestimmungen und geschichtlichen Entwicklungen auch Interviews mit Illegalisierten zu deren schwierigen Lebensbedingungen sowie philosophische Texte zum Thema. In einem extra Kapitel werden Gestalter, Regisseure sowie Künstlerinnen und Künstler vorgestellt, die sich mit sozialkritischen Projekten auseinandersetzen. Das von Design-Studierenden herausgegebene und gestaltete Buch richtet sich auch an junge Gestalterinnen und Gestalter, die ermutigt werden sollen, gesellschaftspolitische Fragestellungen in ihre Arbeit einzubeziehen. Das Buchprojekt des Studiengangs Kommunikationsdesign, Ergebnis eines Schwerpunktprojektes zum Thema „sans papiers“ im Bereich Editorial Design bei Professor Anna Berkenbusch, wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Ideas that Matter 2007“ von „Sappi Europe“ gefördert.