Anders als in meinen bisherigen Büchern hat dieses keinen Bezug zur Astrologie. Seit Jahren beschäftige ich mich, selbst betroffen, mit den Folgen einer problematischen Kindheit. Wie befreit man sich von ihren Schatten, wie löst man sich aus der Umklammerung seiner Eltern, selbst wenn diese längst gestorben sind? Nicht nur Missbrauch, sondern auch Gefühle der Verlassenheit, mangelndes Vertrauen, Kränkungen und Bindungsängste bestimmen das spätere Leben. Erst wenn Beziehungen scheitern, man sich als narzisstisch verwundet begreift oder seelisch erkrankt, ahnt man den Einfluss frühester Erlebnisse. Erkennt man gar, dass das ganze Leben bestimmt wurde durch eine nie erkannte Hochsensibilität, dann klärt sich endlich unser rätselhaftes Lebensgefühl und das Unverständnis der anderen. "Alles beginnt in der Kindheit". Wenn man sie verstanden hat, ist Heilung möglich wie ich an mir und anderen erfahren habe. Da ich selbst hochsensibel bin und unter emotionaler Vernachlässigung und fehlendem Verständnis zu leiden hatte, liegt mir diese Thematik besonders am Herzen.
Barbara Egert Bücher



Jede Krise fordert uns auf, Altes zurückzulassen und uns dem Neuen zu öffnen. Wir wissen, dass kein Weg zurückführt und dass wir nach vorne schauen müssen. Aber wie stellen wir uns dieser Prüfung? Die Autorin zeigt zunächst, mit welchen Gefühlen wir darauf reagieren können. Dann bearbeitet sie die wichtigsten Krisenthemen, angefangen von Geburtskrisen, über verschieden Formen von Beziehungs- oder Berufskrisen, Krisen durch Krankheit oder Sucht bis hin zu Sinnkrisen. Sie erläutert, mit welchen astrologischen Merkmalen im Horoskop wir diese Krisen rechtzeitig erkennen können. Vor allem aber leitet die Autorin Möglichkeiten aus dem Horoskop ab, wie man durch die Krise geht, ohne zu scheitern.
Wohin mit mir? Meine lange Reise durch Trauer und Schmerz
- 204 Seiten
- 8 Lesestunden
Nach zweiundvierzig Jahren inniger Liebe starb mein Mann, ein sehr kreativer Kunstmaler. Acht glückliche Jahre in Lissabon am Atlantik gingen damit zu Ende, und innerhalb von wenigen Wochen war alles weg, vorbei für immer. Trauer, Verzweiflung und Hilflosigkeit, diese Vereinzelung und Sehnsucht nach allem, was das gemeinsame Leben ausmachte, ist kaum in Worte zu fassen. Die Einsamkeit, trotz Freunden und Verwandten, ließ mich schreiben, und so entstanden sehr viele Tagebuch-Texte. Mein Leben, meine Erfahrungen mit mir und anderen, meine Hochsensibilität, Spiritualität und psychologische Ausbildung mit vielen Beratungen fließen in dieses Buch ein. Einige Texte handeln auch von weiterführenden Gedanken, die über die erlebten Emotionen hinausgehen. Ich versuche, diese intensive Trauerzeit aus verschiedenen Perspektiven zu erfassen: Das oftmals hilflose Umfeld, meine Unfähigkeit, den erlebten Schmerz auch nur annähernd artikulieren zu können, die Einsamkeit und das Unbegreifliche zu begreifen. Ich reflektiere über die traumatische Verdrängung, die ersten schüchternen Lichtblicke, winzige Freuden, meine ersten Reisen allein. Was will das Schicksal von mir, von uns? Gedanken zur Spiritualität, unsere Widerstandskräfte, die Macht der Worte, Melancholie und nicht zuletzt über Nachtod-Erfahrungen, das Jenseits und meine so Trost spendenden Erfahrungen damit.