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Andreas Rutz

    1. Januar 1974
    Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins - 48: O felix Agrippina nobilis Romanorum Colonia
    Die Stadt und die Anderen
    • Die Stadt und die Anderen

      Fremdheit in Selbstzeugnissen und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit

      Stadte waren und sind Orte der Begegnung mit Fremden. Wer oder was als 'fremd' angesehen wird, ist immer abhangig von der Definition des Eigenen. Die Konstruktion von Fremdheit dient damit auch der Sinnstiftung mit Blick auf die eigene Identitat. Stadtische Selbstzeugnisse und Chroniken des Spatmittelalters und der Fruhen Neuzeit reflektieren diese Zusammenhange in unterschiedlicher Weise. Gelegentlich erscheinen die Autoren als neugierig und offen, um sich das Fremde anzueignen, vielfach zeigen sie sich aber auch vorurteilsbehaftet und ablehnend, um die Abgrenzung zur Bildung und Scharfung der eigenen, der familiaren oder einer gemeindlich-kollektiven Identitat zu nutzen. In dieser Perspektive widmet sich der Band Texten aus Norddeutschland, Franken, Oberdeutschland, Italien und England sowie nicht zuletzt dem Werk des Kolner Ratsherrn und Chronisten Hermann Weinsberg (1518-1597), das als das umfangreichste stadtische Selbstzeugnis des 16. Jahrhunderts gilt

      Die Stadt und die Anderen2021
    • Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins - 48: O felix Agrippina nobilis Romanorum Colonia

      Neue Studien zur Kölner Geschichte ; Festschrift für Manfred Groten zum 60. Geburtstag

      • 278 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Zum 60. Geburtstag von Manfred Groten prasentieren seine Schuler ein breites Panorama der Kolner Geschichte vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert und setzen damit zugleich ein erstes wissenschaftliches Lebenszeichen der Kolner Geschichtsforschung nach dem Einsturz des Stadtarchivs am 3. Marz 2009. Das thematische Spektrum umfasst die Verfassungs-, Kirchen- und Sozialgeschichte der Stadt ebenso wie die Geschichte der Universitat und des Kolner Kurstaates bzw. Erzbistums. Eine Schlusselrolle spielt dabei die Analyse personaler Netzwerke. Ob hinsichtlich auswartiger Studenten, der Kolner Pfarrgeschichte im Mittelalter, der Professionalisierung obrigkeitlicher Herrschaftspraktiken am Beginn der Fruhen Neuzeit, interstadtischer Migration, weiblicher Frommigkeitsnetzwerke oder der Priesterwanderung zwischen den Erzdiozesen Koln und Trier im 19. Jahrhundert - die Untersuchung von personalen Verflechtungen ermoglicht jeweils vertiefende Einblicke in die internen Mechanismen und Funktionsweisen der damaligen Gesellschaft.

      Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins - 48: O felix Agrippina nobilis Romanorum Colonia2009