Mit Immanuel Kant (1724-1804) verbindet sich ein Werk, das vielen als der Höhepunkt der abendländischen Philosophie gilt. Außer Platon gibt es wohl keinen Philosophen, dessen Werk eine solche Wirkung erzielt hat. Seine größte Bedeutung erlangte Kant durch die drei Kritiken, die“ Kritik der reinen Vernunft“, die dem Glauben an die Allmacht der Vernunft ein Ende setzte, die „Kritik der Urteilskraft“ und die „Kritik der praktischen Vernunft, in der Kant seinen kategorischen Imperativ entwickelte.
Immanuel Kant Bücher
Immanuel Kant war eine Schlüsselfigur der Aufklärung, dessen philosophisches Werk das moderne Denken grundlegend umgestaltete. Er untersuchte die Grenzen des menschlichen Wissens und schlug vor, dass das Verständnis unserer Denkweise es uns ermöglicht, bedeutungsvolle Fragen über die Natur der Realität zu stellen. Kant versuchte, die Kluft zwischen Rationalismus und Empirismus zu überbrücken, und argumentierte, dass die Vernunft ohne Erfahrung anfällig für Illusionen ist, während die Erfahrung ohne die Struktur der Vernunft subjektiv bleibt. Seine Arbeit legte den Grundstein für umfangreiche Debatten in Metaphysik, Ethik und Ästhetik, und sein Erbe beeinflusst bis heute wichtige philosophische Strömungen.







2 Bände: Taschenbuchausgaben von 1980 (4. Aufl., 26.-30. Tausend), Suhrkamp Verlag. Gesamt: 717 Seiten.
Kritik der reinen Vernunft. Werke 2
- 238 Seiten
- 9 Lesestunden
Es liegt keine ausführliche Beschreibung für "Abhandlungen nach 1781" vor.
2 Bände: Taschenbuchausgaben von 1980 (4. Aufl., 26.-30. Tausend), Suhrkamp Verlag. Gesamt: 717 Seiten.
„Es ist so bequem, unmündig zu sein“ - Kant war nah am Leben. In diesem Band erscheint er neu: als verlässlicher Weggefährte durch die Fährnisse eines unvernünftigen Alltags, als Ratgeber bei Fragen der Moral, des Anstands und des Urteilens, als Menschenkenner ohne Scheuklappen.
Band 4 enthält die "Kritik der Urteilskraft". Mit diesem Werk kommt die kritische Selbstbefragung der Vernunft zu ihrem Abschluß. Das Hauptproblem der "Kritik der Urteilskraft" liegt in der Frage: Ist es a priori möglich, die Natur als zweckmäßig zu beurteilen? Kant strebt heir die höchste Synthesis der kritischen Philosophie an: die Anwendung eines Begriffs der praktischen Vernunft (Zweck) auf den Gegenstand der theoretischen Vernunft (Natur, Naturerkenntnis)
Die Prolegomena - von 1783 - sind eine Kurzfassung der Kritik der reinen Vernunft.



