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Otmar Hagemann

    Restorative Justice
    Handbuch Psychosoziale Prozessbegleitung
    • Dieses Handbuch bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der sozialwissenschaftlichen und kriminologischen Forschung sowie relevante Rechtsfragen für Opfer von Straftaten und die Rolle der Psychosozialen Prozessbegleitung. Es richtet sich an Fachkräfte, die mit von Straftaten betroffenen Personen arbeiten, einschließlich Sozialarbeiter*innen, Psychologen*innen und Juristen*innen. Die Themen umfassen Sexualstraftaten, Vorurteilskriminalität, Menschenhandel, Häusliche Gewalt und Stalking sowie spezifische Zielgruppen wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Praktische Musterformulierungen und Anträge werden ebenfalls bereitgestellt. Das Handbuch gliedert sich in mehrere Teile, die Grundlagen, Beteiligte im Strafverfahren, gesellschaftliche Rahmenbedingungen, spezifische Schwerpunkte der Psychosozialen Prozessbegleitung und Zielgruppen behandeln. Es bietet Einblicke in die Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen und beleuchtet rechtliche Besonderheiten in verschiedenen Kontexten. Zusätzlich werden zukünftige Herausforderungen und Optimierungsmöglichkeiten für die Psychosoziale Prozessbegleitung diskutiert, um die Qualität der Unterstützung für Opfer zu sichern. Ein Anhang mit rechtlichen Regelungen, Checklisten und Formularen ergänzt die Inhalte und bietet praktische Hilfestellungen für Fachkräfte.

      Handbuch Psychosoziale Prozessbegleitung
    • Restorative Justice

      Heilung, Transformation, Gerechtigkeit und sozialer Frieden

      Bietet unsere Gesellschaft eine Theorie für die notwendige Transformation, die sozialen Frieden anstrebt und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt? Otmar Hagemann, als Soziologe, Viktimologe und Kriminologe, präsentiert sein Konzept der heilenden Gerechtigkeit (Restorative Justice) als Theorie, Paradigma und Philosophie auf dem Weg zu einer „Restorative Society“. Ursprünglich von deutschen Theologen geprägt, wird dieser Begriff heute oft als Alternative zur strafrechtlichen Konfliktbearbeitung verstanden, sollte jedoch auf allen Ebenen des Lebens angewendet werden, wo problematische Situationen auftreten. Indigene Kulturen, die zwar nicht immer diesen Begriff verwenden, setzen die zugrunde liegenden Werte und Prinzipien traditionell um und können als Vorbilder für nachhaltige soziale Umgangsformen in Konflikten dienen. Der Band beleuchtet die Ergebnisse von Hagemanns 35-jähriger wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit und sozialem Frieden, insbesondere im Kontext strafrechtlicher Konflikte. Die Zielgruppe umfasst Mediatoren, Juristen, Opfer- und Straffälligenhilfe, Polizei, Kriminologen, Friedensbewegte, Pädagogen und alle, die sich für Vielfalt, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und sozialen Frieden engagieren möchten. Er erscheint in der neuen Publikationsreihe des Servicebüros für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung des DBH e. V.

      Restorative Justice